Kanti-Rektor hört in einem Jahr auf

Alois Krähenmann gibt am 31. Juli 2014 die Leitung der Kantonsschule Romanshorn ab. Mit 54 Jahren will er sich beruflich nochmals neu orientieren.

Markus Schoch
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Sucht neue berufliche Herausforderung: Alois Krähenmann. (Bild: pd)

Sucht neue berufliche Herausforderung: Alois Krähenmann. (Bild: pd)

ROMANSHORN. Es ist ein Rücktritt mit Ansage. Er habe schon beim Stellenantritt vor neuen Jahren erklärt, dass er nicht als Rektor der Kantonsschule Romanshorn in Pension gehen wolle, sagt Alois Krähenmann. Er habe angekündigt, höchstens zehn Jahre zu bleiben. Und genau zehn werden es letztlich sein, wenn Krähenmann Ende Juli des nächsten Jahres im Alter von 54 Jahren die Leitung der Kanti abgeben wird.

«Etwas Neues anpacken»

«Ich will beruflich nochmals etwas Neues anpacken und kann aus Altersgründen nicht länger damit warten», begründet Krähenmann seine Kündigung, die der Kanton gestern bekanntgab. Was es sein wird, weiss er noch nicht. «Es ist absolut offen. Ich habe keine Ahnung.»

Brüche im Berufsleben hat Krähenmann schon einige erlebt. Neue Herausforderungen reizen ihn. «Ich habe etwa im Turnus von zehn Jahren die Stelle gewechselt.» Zuletzt arbeitete er als Abteilungsleiter in einer Grossbank im Bereich Informatik.

Sehr grosses Engagement

Der Kanton nimmt den Rücktritt mit Bedauern zur Kenntnis und dankt Krähenmann für sein «sehr grosses Engagement» zugunsten der Kantonsschule Romanshorn und der Thurgauer Mittelschulen insgesamt, wie es in der Mitteilung heisst. Er habe unter anderem ein Qualitätsmanagement aufgebaut, dem eine kürzlich durchgeführte externe Evaluation ein gutes Zeugnis ausgestellt habe.

Schweizweite Beachtung finde der unter seiner Leitung stehende Schulversuch Matura KiK (Kompetenzen im Kontext), schreibt das zuständige Departement für Erziehung und Kultur weiter. Im Sommer 2014 werden die ersten KiK-Klassen abschliessen. Dies sei aus Sicht der Entwicklung der Schule der bestmögliche Zeitpunkt für seinen Rücktritt, sagt Krähenmann.