KANDIDATIN: Kreuzlinger Stadtpräsidium: SP schickt Edith Wohlfender ins Rennen

Nun ist die Katze aus dem Sack: Auch die Sozialdemokraten stellen eine Kandidatin für die Wahl ins Kreuzlinger Stadtpräsidium. Damit hat nun jede der vier grossen Parteien einen Bewerber angemeldet.

Urs Brüschweiler
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Edith Wohlfender kandidiert als Kreuzlinger Stadtpräsidentin. (Bild: PD)

Edith Wohlfender kandidiert als Kreuzlinger Stadtpräsidentin. (Bild: PD)

Wie die SP Kreuzlingen mitteilt, hat sie an der Vorstandssitzung vom Mittwoch ausführlich über die anstehende Neubesetzung des Stadtpräsidiums und die Kandidatur der SP Kreuzlingen diskutiert. Dabei habe man beschlossen, Edith Wohlfender-Oertig ins Rennen zu schicken. Die Kreuzlingerin bringe für die SP die idealen Voraussetzungen für das Stadtpräsidium mit. An der Vorstandssitzung präsentierte sich Edith Wohlfender-Oertig hochmotiviert und mit klaren Vorstellungen zu den lokalen politischen Fragestellungen von Kreuzlingen. Als Geschäftsführerin des SBK (Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner) für die Kantone St.Gallen/Thurgau/beide Appenzell und als langjährige Thurgauer Kantonsrätin verfügt sie über ein grosses Netzwerk in der Politik und den Behörden. Wohlfender ist auch ehemalige Kreuzlinger Gemeinderätin und Präsidentin der Ortspartei. Die SP Kreuzlingen werde am Freitag, 22. September, an einer Mitgliederversammlung eine offizielle Nomination durchführen und dann auch das Wahl- und Unterstützungskomitee präsentieren.

Das Kandidatenfeld für die Wahl am 26. November hat sich damit auf sechs Personen erweitert. Neben Edith Wohlfender (SP) kandidieren auch Ernst Zülle (CVP), Alexander Salzmann (FDP), Thomas Niederberger (parteilos) und Jürg Stehrenberger (parteilos). Am Freitag wird die SVP Kreuzlingen aller Voraussicht nach David Blatter nominieren.


Aus Sicht der SP Kreuzlingen stehen für die Stadt Kreuzlingen in den kommenden Jahren verschiedene grössere Herausforderungen an, die vom zukünftigen Stadtpräsidenten beziehungsweise der Stadtpräsidentin umgehend an die Hand genommen werden müssen, wie die Partei in ihrer Mitteilung weiter schreibt. Es brauche dementsprechend für das Stadtpräsidium eine Persönlichkeit, die die Kreuzlinger Themen wie das neue Stadthaus, Verkehrslenkung, Boulevard, Schiesserareal, Stadtbus sowie die sozialen Brennpunkte bestens kennen und auch die Umsicht hat, um dem ansässigen Gewerbe und unserer multikulturellen Bevölkerung ein lebenswertes Kreuzlingen zu erhalten beziehungsweise mit einem Weitblick sich auch für Verbesserungen und Innovationen einzusetzen. Die in den letzten Jahren praktizierte Politik der Verzichtsplanung - um möglichst positive Finanzabschlüsse zu erreichen und dabei die nötigen Investitionen für Kreuzlingen hinauszuzögern - wird von der SP Kreuzlingen nicht unterstützt. Die SP erwarte vom zukünftigen Stadtpräsidenten beziehungsweise der Stadtpräsidentin dementsprechend eine mutige und zukunftsgerichtete Finanzpolitik, die unsere Stadt Kreuzlingen nachhaltig weiterentwickelt.