Kaffeepause

Die Jugendlichen geben mir viel zurück Durch den Sport kann ich aus dem Alltag ausbrechen. Ich mag es, mit anderen Menschen auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten. Im STV Erlen habe ich mich schon in verschiedenen Funktionen engagiert.

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Andreas Kradolfer (35) Nachwuchstrainer beim STV Erlen (Bild: cyr)

Andreas Kradolfer (35) Nachwuchstrainer beim STV Erlen (Bild: cyr)

Die Jugendlichen geben mir viel zurück

Durch den Sport kann ich aus dem Alltag ausbrechen. Ich mag es, mit anderen Menschen auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten. Im STV Erlen habe ich mich schon in verschiedenen Funktionen engagiert. Angefangen hat es im Jahr 2000, als ich für vier Jahre das Amt des Hauptjugileiters übernommen habe. Danach wurde ich von der Aktivriege angefragt, ob ich nicht den Posten des Oberturners übernehmen wolle. Das habe ich bis vor kurzem gemacht. Zudem habe ich die Korbball-Abteilung aufgebaut. Zunächst bei den Damen, später bei den Herren, die ich noch heute betreue. Daneben trainiere ich seit sechs Jahren die grosse Mädchenriege mit den Schwerpunkten Leichtathletik und Korbball.

Die Arbeit mit den Jugendlichen macht mir am meisten Spass. Von ihnen erhalte ich viele positive Reaktionen. Zudem sieht man an den Erfolgen und der steigenden Mitgliederzahl, dass man etwas bewegen kann. Das motiviert mich. Zu den Highlights meiner Trainerkarriere gehören die zehn Teilnahmen an den Schweizer Nachwuchsmeisterschaften, die ich mit den jungen Korbballerinnen und Korbballern erleben durfte. Ich denke, ich habe ein gewisses Flair, die Leute für etwas zu motivieren. Gerade den Jugendlichen will ich etwas geben, was ich selber nicht hatte. In meiner Jugi-Zeit vermisste ich bei den Leitern manchmal den Ehrgeiz.

Den Ausgleich zu meiner Trainertätigkeit finde ich beim Snowboarden und Korbballspielen. Ich spiele seit 2010 in der Nationalliga-A-Mannschaft von Kreuzlingen. Nach zehn Jahren, in denen ich praktisch jede Woche sechs bis acht Stunden als Leiter in der Halle stand, wollte ich auch mal etwas für mich machen. In Erlen habe ich immer etwas gegeben, in Kreuzlingen kann ich nun auch mal etwas nehmen. Notiert: cyr