Käseschiessen hat einen neuen König

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Andwil 842 Schützinnen und Schützen aus der ganzen Ostschweiz absolvierten ihr Schiessprogramm am 19. Andwiler Käseschiessen regulär und unfallfrei. Für den Schützenkönig-Ausstich qualifizierten sich alle, die im Schiessprogramm die maximale Trefferzahl von 15 erreichten. Sechs Schützen durften zum Ausstich antreten, darunter der letztjährige Sieger Remo Schmied aus Illhart, Martin Wattinger (Mammern), Dominik Stäheli (Raperswilen) und Beat Weibel (Sonterswil), die schon in früheren Jahren im Ausstich waren. Das Teilnehmerfeld wurde durch Setrak ­Hemengül (Kreuzlingen) und Claudio Keller (Pfyn) ergänzt. Im Gegensatz zum Normalprogramm wurde der Scheibendurchmesser von 27 auf 20 Zentimeter reduziert. In der vierten Runde verfehlte Martin Wattinger die Scheibe. Somit stand der noch übrig gebliebene Remo Schmied wieder als Schützenkönig fest.

Mindestens so wichtig wie der Einzeltitel ist die Gruppenwertung, da das Andwiler Käseschiessen ein Gruppenschiessen ist. Es entwickelte sich ein noch nie da gewesener Zweikampf um den Festsieg zwischen dem vierfachen Sieger aus Mammern und dem Vorjahressieger Raperswilen 1. Beide Gruppen erreichten sehr gute 68 Treffer und waren in allen vier Rangierungskriterien genau gleich. Somit musste leider das fünfte Kriterium – das Los – über den Sieg entscheiden, den die glücklicheren Mammerner erreichten.

Auszeichnung der Sieger

Die Siegerehrung leitete OK Präsident Roger Müller mit einem Dank an alle Helfer, Landbesitzer und Anwohner ein. Er gab die wichtigsten Zahlen bekannt: von 842 Schützinnen und Schützen erreichten 306 das Kranzresultat. Dies ergibt eine Kranzquote von knapp 37 Prozent. Als Einzelsieger durfte Remo Schmied eine geschnitzte Uhr in Empfang nehmen, der zweit- und drittplatzierte einen geschnitzten Käse. Alle sechs Ausstich-Teilnehmer konnten sich einen Kopfkranz aufsetzen lassen. In der Gruppenwertung erhielten die drei ersten ebenfalls einen geschnitzten Käse und die Gruppensieger Mammern 1 einen Wanderpreis in Form eines Käses. (red)