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Junge Sängerin im Aufwind

Eigentlich ist Larissa Baumann aus Mauren studierte Sekundarlehrerin. Doch die junge Jazz- und Soulsängerin sieht ihre Zukunft klar in der Musik. Mit ihr hat sie es schon bis nach Asien geschafft.
Mirco Huser
Larissa Baumann begleitet sich zu ihren selbstgeschriebenen Jazz- und Soulsongs. (Bild: pd)

Larissa Baumann begleitet sich zu ihren selbstgeschriebenen Jazz- und Soulsongs. (Bild: pd)

MAUREN. «Im Musikbusiness muss man innovativ sein.» Larissa Baumann weiss, was es braucht, um in dem harten Umfeld Erfolg zu haben. Die junge Jazz- und Soulsängerin kann auf spannende Jahre zurückblicken. 2010 lud sie der Countrysänger und Komponist Jeff Turner zum ersten Mal an seine Christmas-Show ein, bei der er jungen Talenten die Möglichkeit gibt, vor grossem Publikum aufzutreten. Diese Einladung sieht Larissa als grossen Meilenstein in ihrer noch jungen Karriere an. Durch Turner, welcher im Laufe der Zeit nicht nur ein grosses musikalisches Vorbild, sondern auch ein guter Freund geworden ist, sei sie mit vielen bekannten Musikern in Kontakt gekommen.

Verschiedene Standbeine

Auf die Frage, ob sie aus einer musikalischen Familie komme, weiss Larissa keine eindeutige Antwort. «Mein Vater spielt Gitarre, und mit meinen vier Schwestern sangen wir manchmal zusammen oder spielten Flöte, doch die meiste Zeit sang ich einfach für mich alleine.» Mit der Zeit konnte Larissa bei kleineren Anlässen erste Erfahrungen auf der Bühne sammeln. «Mit dem Gedanken, Musik zu meinem Beruf zu machen, beschäftigte ich mich erst nach der Einladung von Jeff Turner, seither ist dies mein Ziel.»

Nebst dem Soloprogramm, bei dem sich die junge Thurgauerin selber am Klavier begleitet, hat sie auch ein Projekt mit einer befreundeten Akrobatin lanciert. «Durch die verschiedenen Programme hoffe ich, ein grosses Zielpublikum anzusprechen. Eine grosse Erfahrung durfte sie in diesem April machen. Sie wurde von der Nordkoreanischen Botschaft an das Frühlingsfestival in Pjöngjang eingeladen.

Ausgebildete Sekundarlehrerin

Als sie die Einladung von Turner bekam, war sie mitten im Studium für Sekundarlehrer an der Pädagogischen Hochschule in St. Gallen. Obwohl sie an immer mehr Konzerten und Projekten mitwirkte, schloss Baumann das Studium im letzten Sommer ab. Seither nimmt sie sich ein Zwischenjahr, in dem sie einerseits viel geübt und andererseits eine eigene Homepage und ein Logo entwickelt hat. Im kommenden August tritt Larissa Baumann an der Sekundarschule Steckborn eine 50-Prozent-Stelle als Musiklehrerin an. Musikalisch hofft sie, auf die Erfolge der letzten Jahre aufbauen zu können. Auch eine erste eigene CD ist geplant. Doch für diese muss Larissa noch einige Songs schreiben. «Ich will mir für das Schreiben der Titel genügend Zeit lassen, so dass ich voll hinter dem Resultat stehen kann.» Auf jeden Fall will sich Larissa Baumann musikalisch weiterbilden. Ob sie eine Ausbildung in der Schweiz absolvieren oder eine Schule im Ausland besuchen wird, steht in den Sternen. «Der Besuch einer Jazzschule in den Vereinigten Staaten wäre sicher die Erfüllung eines grossen Traums.»

Die Ostschweiz am Sonntag bringt in ihrer morgigen Ausgabe einen Hintergrundbericht über Larissa Baumanns Konzert in Nordkorea.

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