Jugendarbeit und Schule verfolgen die gleichen Ziele

SULGEN. Am Mittwochabend hielt der Verein Offene Jugendarbeit Common der Gemeinden Sulgen und Kradolf-Schönenberg seine 12. Delegiertenversammlung ab.

Hannelore Bruderer
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SULGEN. Am Mittwochabend hielt der Verein Offene Jugendarbeit Common der Gemeinden Sulgen und Kradolf-Schönenberg seine 12. Delegiertenversammlung ab. Anhand eines Kinderbuches, das die Metamorphose einer Raupe zum Schmetterling zeigt, erinnerte Vereinspräsidentin Michèle Artho an die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens. Die Aufgabe der Jugendarbeit bestehe darin, die Jugendlichen in dieser Zeit zu begleiten. «Dazu gehören mitunter auch erzieherische Massnahmen, auch wenn wir nicht die Eltern sind.»

Ausgeglichenes Budget

Nach dem Verlust von rund 36 000 Franken im Jahr 2014 präsentiert der Verein für das laufende Jahr ein ausgeglichenes Budget. Mit dem Ziel, das hohe Eigenkapital zu reduzieren, hatte der Verein 2014 bewusst die Jahresbeiträge gekürzt. Unerwartete Mehrkosten sind durch die Verlängerung eines Praktikums bei den Personalkosten entstanden. Rückstellungen wurden für Ausbildungskosten getätigt.

Nach den Sommerferien will die Offene Jugendarbeit wieder ein Praktikum anbieten. Bewerbungen sind bereits eingegangen. Mit Begeisterung berichtete das Betriebsteam, bestehend aus Anita Tschannen, Mustafa Saliu und Barbara Holzer, von den vielfältigen Aktivitäten im Treff.

Jugendarbeiter auf Pausenplatz

Das Leiterteam informierte über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Sekundarschule Befang. Bereits in der Vergangenheit hatte die erste Oberstufenklasse den Jugendtreff jeweils für eine erste Kontaktaufnahme gemeinsam besucht. Mit dem Einverständnis der Schulleitung sind Jugendarbeiter nun neu einmal pro Woche auf dem Pausenplatz anzutreffen. Positiv hat sich ausgewirkt, dass das Programm des Jugendtreffs mit dem Quartalsbrief der Sekundarschule verschickt wird.

An der DV verabschiedete die Präsidentin zwei langjährige Vorstandsmitglieder. Seit der Gründung des Vereins vor zwölf Jahren war Fabio Ebnöther als Vertreter von Kradolf-Schönenberg dabei, gut fünf Jahre davon als Präsident. Ihm wird Paul Stahlberg nachfolgen. Katrin Grossenbacher vertrat acht Jahre lang die Gemeinde Sulgen im Gremium. Wer ihren Platz einnehmen wird, ist noch offen.

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