Jetzt kommt Martin Haffter dran

WEINFELDEN. Der Umbau des Schwärze-Schulhauses zu einem Kindergartenzentrum ist ein altbekanntes Projekt. Noch viel länger aber wartet das Martin-Haffter-Schulhaus auf seine Sanierung. Jetzt macht die Primarschule Nägel mit Köpfen.

Esther Simon
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Wie die meisten Schulhäuser im Dorf trägt auch das Martin-Haffter-Schulhaus den Namen eines grossen Weinfelders. (Bild: Reto Martin)

Wie die meisten Schulhäuser im Dorf trägt auch das Martin-Haffter-Schulhaus den Namen eines grossen Weinfelders. (Bild: Reto Martin)

«Wir können nicht länger warten.» Das sagt Primarschulpräsident Thomas Wieland. Die Rede ist vom Martin-Haffter-Schulhaus, das vor 42 Jahren erbaut worden war und bei dem schon vor sechs Jahren ein umfangreicher Sanierungsbedarf festgestellt worden war. Ganz abgesehen davon würden die Räumlichkeiten den pädagogischen Ansprüchen an einen zeitgemässen Unterricht nicht mehr genügen. Die Sanierung war immer wieder zugunsten anderer Projekte hinausgeschoben worden.

Kredit von 50 000 Franken

Jetzt aber will die Behörde vorwärts machen. Damit eine optimale Lösung realisiert werden kann, will sie einen Architekturwettbewerb ausschreiben. Als ersten Schritt beantragt die Behörde der Budgetversammlung vom 27. Januar, das Vorhaben gutzuheissen und zunächst den Planungskredit von 50 000 Franken zu bewilligen.

Ein bedeutendes Vorhaben der Weinfelder Schule ist auch der Ausbau des Schulhauses Schwärze zu einem Kindergartenzentrum. Mit der Eröffnung des Schulhauses Elisabetha Hess, das sich zurzeit im Bau befindet, wird die «Schwärze» nicht mehr benötigt. Eine Machbarkeitsstudie des Architekturbüros Altwegg Oberhänsli AG zeigt, dass drei Kindergartenabteilungen eine betrieblich sinnvolle Lösung garantieren würden.

Kredit von 25 000 Franken

Wenn alles nach Plan läuft, könnten die neuen Kindergärten im Sommer 2018 bezogen werden. Die Behörde beantragt der Budgetversammlung vom 27. Januar, ebenfalls das Vorhaben bezüglich der «Schwärze» gutzuheissen und den Planungskredit von 25 000 Franken zu bewilligen. Die Sekundarschule kann zwar nicht mit solchen Bauvorhaben beeindrucken, aber sie feiert 2016 wieder ein Fest, zu dem sicher alle Weinfelderinnen und Weinfelder eingeladen sind: 100 Jahre Sekundarschule Thomas Bornhauser. Der Erste Weltkrieg war eine Zeit der grossen Entbehrungen im Dorf. Trotzdem hatten die Weinfelder den Mut, ein grosses Schulhaus zu bauen. Das soll gefeiert werden.

Thomas Wieland Präsident der Primarschulgemeinde Weinfelden (Bild: Donato Caspari)

Thomas Wieland Präsident der Primarschulgemeinde Weinfelden (Bild: Donato Caspari)

Beat Gähwiler Präsident der Sekundarschulgemeinde Weinfelden (Bild: Donato Caspari)

Beat Gähwiler Präsident der Sekundarschulgemeinde Weinfelden (Bild: Donato Caspari)

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