Jetzt kommen die Details

Evangelisch-Bürglen bewilligt einen weiteren Kredit im Zusammenhang mit der geplanten Pfarrhausrenovation. Zu reden gibt die Arbeitsvergabe.

Hannelore Bruderer
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Kirchenpräsidentin Irene Bösiger, Pfarrer Sebastian Zebe und Kirchenvorsteher Heinz Kolb, verantwortlich für die Liegenschaften. (Bild: Hannelore Bruderer)

Kirchenpräsidentin Irene Bösiger, Pfarrer Sebastian Zebe und Kirchenvorsteher Heinz Kolb, verantwortlich für die Liegenschaften. (Bild: Hannelore Bruderer)

BÜRGLEN. Am Sonntag trafen sich 51 der insgesamt 1044 Stimmberechtigten der evangelischen Kirchgemeinde Bürglen zur Budgetversammlung. Der Antrag um eine Erhöhung des Projektierungskredites zur Instandstellung des Pfarrhauses war zu behandeln.

Für die Bestandesaufnahme und eine grobe Kostenschätzung war im letzten Jahr ein Kredit von 33 000 Franken gesprochen worden, mit weiteren 44 000 Franken soll nun ein Sanierungsplan mit detailliertem Kostenvoranschlag erstellt werden. Gemäss erster Schätzung muss die Gemeinde für die Pfarrhaussanierung mit Ausgaben von rund 818 000 Franken rechnen.

Mehr Platz für Sekretariat

Ein Stimmbürger fragte, ob man mit der Renovation der Schulungsräume, die sich im Untergeschoss des Pfarrhauses befinden, nicht noch zuwarten könne, solange man sich über deren Nutzung nicht im Klaren sei. «Unser Sekretariat befindet sich in einem sehr kleinen Raum. Die Kirchenvorsteherschaft möchte deshalb die Schulungsräume umgestalten und dort das Büro für das Sekretariat sowie einen Sitzungsraum unterbringen», sagte Kirchenpräsidentin Irene Bösiger zu den Überlegungen der Behörde.

Ein anderer Votant wollte wissen, ob die Arbeitsvergabe an die Firma Reno + Plan Bauplanung AG schon fix sei oder ob man nicht besser einen Wettbewerb ausschreiben solle. Die Kirchenpräsidentin verwies auf die guten Erfahrungen, die mit der Firma Reno + Plan Bauplanung AG bei der Innenrenovation der Kirche gemacht worden seien. Ein Wettbewerb würde nach Einschätzung der Kirchenbehörde die Kosten nur unnötig erhöhen. Unterstützung erhielt sie von einem Stimmbürger, der an einen früheren Fall erinnerte. Damals habe die Kirchgemeinde mit der Ausschreibung eines Wettbewerbs um die 70 000 Franken in den Sand gesetzt, sagte er. Diese Argumente überzeugten die Anwesenden. Der Antrag wurde einstimmig genehmigt.

Tamara Bruderer tritt zurück

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