«Jetzt geht das Bauen los»

SULGEN. Im Rahmen einer kleinen Feier haben Heimleitung, Architekten und Vertreter der beteiligten Baufirmen mit Gemeindeammann Hans Ziegler auf den Baubeginn angestossen.

Arne Goebel
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Die Baugrube ist ausgehoben, die Arbeiten können beginnen. (Bild: Arne Goebel)

Die Baugrube ist ausgehoben, die Arbeiten können beginnen. (Bild: Arne Goebel)

Mit der Erstellung der Baugrube ist der wohl schwierigste Teil der Arbeiten für den Erweiterungsbau des Seniorenzentrums abgeschlossen. Die unter anderem auf Baugruben-Abschlüsse spezialisierte Firma Wellauer hat buchstäblich das Gebiet für den Erweiterungsbau geebnet, die Spritzbetonwand mit rostfreien Ankern stabilisiert. Mit einem Spezialbagger war das Bauunternehmen Schenk für den Abtransport des überschüssigen Erdreichs mit einem Lastwagen verantwortlich.

Der gesamte Zugang zur Baustelle erfolgte und erfolgt von der Rebbergstrasse aus. Dort soll ab dem 1. Oktober auch ein 24 Meter hoher Kran aufgebaut werden, der, so Gemeindeammann Hans Ziegler, bis zum Frühsommer des kommenden Jahres «das Dorfbild prägen wird». Die Rebbergstrasse werde durch den Kran zwar verengt, müsse jedoch nicht gesperrt werden.

Eine imposante Baugrube

In seiner kurzen Rede sprach Ziegler am vergangenen Mittwoch von einer imposanten und etwas ungewöhnlichen Baugrube, die im Vorfeld einiges Kopf-zerbrechen bereitet habe. Nun aber sehe man, dass dies eine Baustelle sei, daher habe man den Spatenstich bewusst auf den Abschluss dieses Bauabschnitts gelegt. Denn am kommenden Mittwoch soll mit den Arbeiten für den rund 1,2 Mio. Franken teuren Erweiterungsbau begonnen werden. Als erstes wird das 80 cm tiefe, frostsichere Fundament gelegt. Die Baumeisterarbeiten wird die Sulger Messmer AG ausführen. Architekt Hanspeter Ehrenbold drückte seine Freude über den bevorstehenden Baubeginn aus und dankte für die bisher gute Zusammenarbeit. «Jetzt geht das Bauen los. Schwierig dürfte es werden, wenn der Bau steht und der Umbau der bestehenden Räumlichkeiten beginnt», so Ehrenbold. In Bezug auf die Zimmerbelegung seien da noch einige Knacknüsse zu lösen. Heimleiter Hans Peter Rüttener sieht die Sache etwas anders. Nach der Fertigstellung des Anbaus könnten die Bewohnerinnen und Bewohner aus der zu sanierenden bisherigen Pflegeabteilung in den Neubau verlegt werden, weil dort dann genügend Zimmer zur Verfügung stünden.

Zwei Fliegen auf einen Schlag

«Mit dem Umbau schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe», sagt Edy Greuter, Präsident der Genossenschaft Seniorenzentrum Sulgen. Neben dem Anbau habe man weiteren Platz für einen Rundlauf für die Demenzabteilung geschaffen. Dieser lade nach der Fertigstellung die Bewohner zu einem Spaziergang in einem Kräutergarten ein.

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