Jahrmarkt spürt Messe-Konkurrenz

Das gab es schon lange nicht mehr: Bahngekreische am Arboner Jahrmarkt.

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Gekreische in luftiger Höhe. Die Bahnen hatten an diesem Frühlingsmarkt aufgerüstet.

Gekreische in luftiger Höhe. Die Bahnen hatten an diesem Frühlingsmarkt aufgerüstet.

Das gab es schon lange nicht mehr: Bahngekreische am Arboner Jahrmarkt. Nachdem die vom Ostschweizer Marktverband organisierten grossen Märkte vorübergehend zu einem reinen Warenmarkt verkommen und damit wegen schlechter Besucherzahlen (und ebensolchen Wetters) in eine Krise geschlittert sind, waren am Wochenende entlang der Promenadenstrasse gleich verschiedene Bahnen für Kinder und Jugendliche aufgestellt: nicht zusammengefasst in einem Lunapark, sondern verstreut zwischen den Standreihen.

Darunter auch eine, die es durchaus in sich hatte und einige Überwindung kostete für die, die sich in die Sitze zwängten. So stimmte der Mix zwischen Warenangebot und Unterhaltung einigermassen wieder. Allerdings hätte die Resonanz der Marktfahrer – wie auch des Publikums – grösser sein können. Am Wetter hat es diesmal kaum gelegen.

Die gleichzeitig stattfindende Frühlingsausstellung im Seeparksaal schien sich eher als Konkurrenz denn als Befruchtung zu erweisen. Immerhin zog sich die Stand-reihe teils in die Altstadt hinein: die Turm- und Rathausgasse. Die Marktfahrer zwischen Hau-den-Lukas und «Riitschuel» hatten auch schon bessere Umsätze zu verzeichnen. Und die Bahnen liefen an, selbst wenn kaum die Hälfte der Kabinen besetzt waren. Anstehen und sich gedulden musste man nicht – was den Kleinen recht war.

Beim Gang durch den Markt gab es selten Anzeichen eines Gedränges. So bot sich eine gute Übersicht auf die Auslagen der Waren, deren Spektrum sich im traditionellen Rahmen von Plastikspielsachen bis währschaften Socken bewegte. (me)

Anstehen mussten die Kids nicht. Meistens hatte es genug Platz. (Bilder: Max Eichenberger)

Anstehen mussten die Kids nicht. Meistens hatte es genug Platz. (Bilder: Max Eichenberger)

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