«Jahr der Ernte»

Sein wichtigstes Ziel hat Aldo A. Morini erreicht: Im Juni vor einem Jahr konnte er den Tierschutzverein Romanshorn wieder als Sektion in den Schweizer Tierschutz (STS) einbringen. Jetzt hat er aus gesundheitlichen Gründen das Präsidium abgegeben.

Alois Degenhardt
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Oberste Romanshorner Tierschützerin: Heidi Wartmann mit ihrem Vorgänger Aldo A. Morini. (Bild: Alois Degenhardt)

Oberste Romanshorner Tierschützerin: Heidi Wartmann mit ihrem Vorgänger Aldo A. Morini. (Bild: Alois Degenhardt)

Als «Jahr der Ernte» bezeichnet Aldo A. Morini in seinem letzten Jahresbericht vieldeutig seinen Rückblick auf 2007. Nach zahlreichen Querelen innerhalb der zerstrittenen Tierschützergilde hat er den Tierschutzverein Romanshorn (TSVR), zuständig für die meisten Gemeinden im Oberthurgau, zurück in die schützenden Arme des Schweizer Tierschutzes geführt. Dessen klare Aufnahmebedingung: absolute Distanz zum Thurgauischen Tierschutzverband (TTSV).

«Keine Amtsmüdigkeit»

Aldo Morini hatte schon vor einiger Zeit den Rücktritt vom Amt des Präsidenten angekündigt. «Es sind gesundheitliche Gründe, keine Amtsmüdigkeit, die mich zu diesem Schritt bewogen haben», sagt er. Als Nachfolgerin wählte die Jahresversammlung einstimmig Heidi Wartmann, die parallel die arbeitsaufwendige Meldestelle und die Katzenauffangstation betreut. Aldo A. Morini möchte den Verein im Rahmen seiner Möglichkeiten weiter mit Rat und Tat unterstützen.

Mitgliederzahl vervierfacht

Als Bestätigung für die Arbeit des Vorstandes sieht Aldo A. Morini auch das Wohlwollen der Öffentlichkeit. Mit aktuell 175 Mitgliedern habe der Tierschutzverein eine nie dagewesene Popularität erreicht. Das Wohlwollen verschiedener Sponsoren bescherte dem Verein ein fast neues Einsatzfahrzeug, das die Arbeit der Tierschützer rund um die Uhr entscheidend erleichtere und mit seiner auffälligen Beschriftung auf den Tierschutz aufmerksam mache. Erleichtert zeigte sich der scheidende Präsident über die Sanierung der Zwingeranlage im Tierheim Monrüti, wo die Tiere nach den neuesten Bestimmungen der Tierschutzgesetzgebung untergebracht werden können.

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