ISTIGHOFEN: Hart, aber hilfreich

Zum 30-Jahr-Jubiläum hat das Betonelementwerk einen Einblick in seine Produktion gegeben.

Drucken
Teilen
Geschäftsführerin Marlise Blaser und Pantomime Fabian Cohn erklären den Besuchern die Produktion eines Betonelements. (Bild: Iliana Perera)

Geschäftsführerin Marlise Blaser und Pantomime Fabian Cohn erklären den Besuchern die Produktion eines Betonelements. (Bild: Iliana Perera)

Diese Woche gab es gleich zwei Jubiläen im Elementwerk Istighofen zu feiern. Das 30-jährige Bestehen der Firma und das 10-Jahr-Jubiläum für Inhaberin und Geschäftsführerin Marlise Blaser. Gefeiert wurde passend dazu auch gleich an zwei Tagen. Am Mittwoch und Donnerstag haben sich gut 200 Besucher und Besucherinnen im Betonwerk eingefunden. Darunter vor allem Architekten, Planer und Bauherren. «Wir haben unsere bestehenden Kunden, aber auch neue Kunden zur Veranstaltung eingeladen», sagt Blaser. Über die rege Teilnahme freute sich die Geschäftsführerin besonders.

Mit Pantomime durch die Firma

Dass Beton unflexibel sei, sei ein irreführendes Vorurteil. Davon möchte Marlise Blaser die Besucher überzeugen. Auf einem Rundgang durch das Elementwerk, in dem rund zwei Dutzend Mitarbeiter beschäftigt sind, zeigt sie, wie vielseitig die Einsatzmöglichkeiten des Betons sind. Begleitet wird Marlise Blaser dabei von den zwei Pantomimen Fabian Cohn und Tina Speidler, die den Besucherinnen und Besuchern die technischen Vorgänge im Betonelementwerk bildlich erklären.

Vom Schalungsbau über die Mischung des Betons bis zum Finish wird hier alles von Hand produziert. Die Produktpalette des Betonwerks reicht von Fassadenplatten bis Waschbecken, dennoch werden die Elemente nicht in Serie hergestellt. «Jedes Produkt ist einzigartig und speziell auf den Kunden zugeschnitten», erklärt Blaser. Der Grund weshalb sie auch nach zehn Jahren als Geschäftsführerin noch immer den Elan und die Motivation für ihre Arbeit mitbringt, liegt genau in dieser Vielfältigkeit und Flexibilität. «Die Ideen unserer Kunden inspirieren mich immer wieder aufs Neue», sagt Blaser.

Iliana Perera

iliana.perera@thurgauerzeitung.ch