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Investor verzögert Planung

ROMANSHORN.Die Gemeinde Romanshorn hat das Güterschuppenareal im letzten Frühling von den SBB für vorerst fünf Jahre gemietet. Bis jetzt ist noch nicht viel gelaufen. Das soll sich aber ändern, sagt Gemeindeammann David H. Bon.
Markus Schoch
Pfützen auf dem Güterschuppenareal: Noch ist nicht klar, wie das Gelände genutzt werden soll. (Bild: Markus Schoch)

Pfützen auf dem Güterschuppenareal: Noch ist nicht klar, wie das Gelände genutzt werden soll. (Bild: Markus Schoch)

In den letzten Monaten hat die Planung geruht. Grund ist ein Investor, der derzeit prüft, ob sich der Betrieb eines Restaurants auf dem Güterschuppenareal lohnen könnte, sagt Gemeindeammann David H. Bon. «Da wir ihm im Herbst Zeit für die Abklärungen geben wollten, haben sich auch andere Schritte in Bezug auf die Zwischennutzung des Geländes etwas verzögert.»

Weil sich der Investor noch nicht entschieden hat und es darum unwahrscheinlich ist, dass das Restaurant bereits in diesem Jahr eröffnet wird, macht die Gemeinde jetzt vorwärts. Sie plant eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die sich darum kümmern soll, was auf dem Güterschuppenareal gemacht werden könnte. Ihr sollen Personen aus verschiedenen Kreisen und mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund angehören, sagt Bon.

Gelände in drei Sektoren teilen

Die Gemeinde hat sich überlegt, das Gelände in drei Sektoren mit unterschiedlicher Nutzung zu unterteilen: Im oberen Bereich könnten Parkplätze entstehen, im mittleren wäre gemäss ersten Ideen Platz für öffentliche kommerzielle Projekte, und der untere Bereich soll freigehalten werden für Veranstaltungen wie die Bocciabar oder ein Picknicktreff. «Wir sind offen für spontane Ideen und würden uns über engagierte Bürger und Bürgerinnen freuen, die das Areal oder Teile davon auch nur für einen Tag nutzen wollen», sagt Bon.

Gefunden werden müsste allerdings eine Lösung für das Sommernachtsfest oder den slowUp, die das Güterschuppenareal seit Jahren nutzen. Eine «Knacknuss» könnten gemäss Bon auch Langzeitmieter mit ihren Wünschen werden.

Geld in die Hand nehmen will die Gemeinde erst, wenn klar ist, was «wir wirklich benötigen», sagt Bon. Soll das Gelände genutzt werden können, müssen zuerst alle Betonblöcke und das Eisen entfernt werden. «Auch Installationen sind zu finanzieren», sagt Bon.

Ideenwettbewerb möglich

Die IG Hafen würde sich einen Ideenwettbewerb wünschen, bei dem die Bevölkerung Vorschläge zur Nutzung zumindest eines Teils des Güterschuppenareals machen kann. «Wir müssen diese Idee prüfen», sagt Bon.

In der Verantwortung sieht er aber nicht in erster Linie die Gemeinde. Lancieren müsste den Wettbewerb seiner Meinung nach am ehesten die Arbeitsgruppe, die dann auch geeignete Projekte auswählen könnte. «Wir wollen die Bevölkerung einbeziehen, aber ganz gezielt», stellt der Gemeindeammann klar.

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