Interaktives Theater zum Thema Sterben

AMRISWIL. Bewegendes bringt das Theater Knotenpunkt aus Zürich am Freitag, 6. November, auf die Bühne im Pentorama. Unter dem Titel «Sterben à la carte – Palliative Care oder Exit» kommt damit ein heikles, aber für viele Menschen dennoch sehr wichtiges Thema in die öffentliche Diskussion.

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AMRISWIL. Bewegendes bringt das Theater Knotenpunkt aus Zürich am Freitag, 6. November, auf die Bühne im Pentorama. Unter dem Titel «Sterben à la carte – Palliative Care oder Exit» kommt damit ein heikles, aber für viele Menschen dennoch sehr wichtiges Thema in die öffentliche Diskussion. Im Auftrag von und in Zusammenarbeit mit der Alterskommission Amriswil unter der Leitung von Stadtrat Erwin Tanner hat die Theatergruppe Szenen zusammengestellt, die sich mit der letzten Wegstrecke des Lebens beschäftigen.

Neu in Amriswil möglich

Sterbehilfe ist nach der Bewilligung des Stadtrates neu auch im Alters- und Pflegezentrum (APZ) in Amriswil möglich. Dies wirft Fragen auf und verursacht auch Unsicherheiten und Ängste. Daher wird das Personal des APZ spezifisch geschult.

Die Alterskommission organisiert jedes Jahr einen speziellen Anlass im Zusammenhang mit dem Alter. Letztes Jahr gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema Demenz und ebenfalls interaktive Szenen mit dem Theater Knotenpunkt. «Diese Diskussion gab den Anstoss für den Auftrag zur Sterbehilfe», so Tanner. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als die Gelder hauptsächlich von verschiedenen Sponsoren beigetragen wurden, trägt dieses Jahr die Alterskommission mit 5000 bis 6000 Franken die vollen Kosten für den Abend. Das Theater Knotenpunkt ist spezialisiert auf Themen für sozial- und gesellschaftspolitische Tabus und animiert die Anwesenden, aktiv ins Bühnengeschehen einzugreifen und ihre persönliche Sicht der Dinge einzubringen. (red.)

«Sterben à la carte», Freitag, 6. November, 19.30 Uhr, Pentorama. Eintritt frei. Kollekte zugunsten einer wohltätigen Institution.