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In vier Wochen wieder grün

Abbau und Aufräumen ist am Tag nach dem slowUp und dem Summer Days Festival angesagt. Der Regen hat auf der Quaiwiese Spuren hinterlassen. Ein Teil des Geländes wird auf Kosten der Veranstalter rekultiviert.
Max Eichenberger
Das beanspruchte Gelände am See wird geeggt und neu eingesät. (Bild: Max Eichenberger)

Das beanspruchte Gelände am See wird geeggt und neu eingesät. (Bild: Max Eichenberger)

ARBON. Eine Schulklasse der Herisauer ZBW ist mit hohem Schuwerk angerückt. Die Schüler der zehnten Klasse packen bei den Aufräumarbeiten mit an, schleppen Abfallsäcke weg. Mit der Entschädigung erarbeiten sie sich einen Beitrag an ihr nächstes Lager.

Bühne schon abgebaut

Bis am Montagnachmittag hat die Crew die Bühne bereits abgebaut. Hubstapler karren Kisten voll Stangen zum Umschlagplatz. Mehrere Firmen sind mit dem Rückbau der Festivalstadt beschäftigt. «Gemäss Vereinbarung mit der Stadt haben wir das Gelände bis Freitag freizuräumen», sagt Summer-Days-Verwaltungsratspräsident Cyrill Stadler. «Am Mittwochabend wird das Areal grösstenteils geräumt sein. Dann verbleiben noch kleinere Sachen.»

Braun und schlammig

Die Vliesmatten, die am Freitagmorgen als Bodenabdeckung zur Schonung des Rasens vor dem Regen ausgerollt worden waren, sind weggeführt worden. Wo sich viel Publikum aufgehalten und bewegt hatte, sind die Spuren sichtbar: an verschiedenen Stellen ist die Wiese braun bis schlammig. Bei Regen ist das eine unabwendbare Folge. «Es ist aber viel weniger schlimm als vor zwei Jahren», sagt Stadtgärtner Hans Zellweger.

Aufrauhen, eggen, einsäen

Noch am Mittwoch werde mit den Rekultivierungsmassnahmen begonnen. «Die noch teilweise grünen Stellen werden wir aufrauhen, das Gras sozusagen striegeln, so dass es sich aufstellt, und das lose Erdmaterial dann absaugen», so Zellweger. Dies macht die Stadtgärtnerei in eigener Regie. Die Flächen, die stärker in Mitleidenschaft gezogen worden sind, würden durch einen Unternehmer geeggt und neu eingesät. «Ziel ist, dass es in spätestens vier Wochen wieder grün ist – wobei auch das Wetter mitspielen muss.

Lichtgirlande wird verlängert

Die mobile Girlandenbeleuchtung will die Summer Days Festival AG noch weiter bis zum alten Waschplatz verlängern. Die Vorrichtung mit im Boden fix verankerten Hülsen mit Deckel und den einsetzbaren Metallstangen haben die Festivalveranstalter finanziert. Das Material lagert in St. Gallen. Im Bedarfsfall werden sie die Girlandenbeleuchtung zum Beispiel auch der Stadt oder den Seenachtfestveranstaltern gegen einen Unkostenbeitrag zur Verfügung stellen.

Polster erarbeitet

Bei einem Gesamtumsatz von gut 2 Millionen Franken wird der AG ein kleinerer Gewinn verbleiben. Stadler: «Die Summerdays sind in Jonschwil gestartet und wir haben dort einen rechten Schuh herausgezogen. Inzwischen haben wir uns ein Polster erarbeitet, so dass wir sicher ein oder zwei schlechte Jahre gut überstehen könnten.» In den Genuss eines Gratiseintrittes kamen am Summer Days Festival die Arboner Feuerwehrleute, die beim Brand im Einsatz gestanden waren.

Wie weiter mit dem slowUp?

Im Blick auf die Jubiläusauflage 2013 wird Stadler zufolge das Konzept mit der Kombination Summer Days/slowUp überdacht. Die Frage sei, ob man den slowUp-Teilnehmern ein dreckiges Gelände zumuten könne. «Anderseits ist das bei Schönwetter kein Thema.» Tatsache sei auch, dass der Sonntag mit den Gratiskonzerten den Veranstalter eine Stange Geld koste. Im Interesse der Sponsoren ist ein guter Publikumsfluss.

Einer, der bei der Musikergilde besonderes Lob einheimste, war Panorama-Restaurateur Martin Brühwiler. Im Seeparksaal «wohnten» die Künstler stundenweise – und wurden kulinarisch bestens versorgt.

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