In Italien sind die meisten

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Der Wasserbüffel stammt ursprünglich aus Asien. Dort wird er immer noch als Zugtier beim Reisanbau eingesetzt. Von Südostasien aus gelangten die Wasserbüffel in den Mittleren Osten, von wo sie Kreuzfahrer ab dem sechsten Jahrhundert nach Eu- ropa brachten. In den folgenden Jahrhunderten wurden Wasserbüffel in Europa vor allem in Bulgarien, Rumänien und Italien gehalten. In den Donauländern werden sie heute noch überwiegend als Arbeitstiere eingesetzt, in Italien jedoch steht die Milchgewinnung im Vordergrund. Die grössten Wasserbüffelbestände sind in der Pontinischen Ebene südöstlich von Rom zu finden. Aus dieser Gegend stammt der echte Mozzarella-Käse «Mozzarella di bufala». Etwa fünf Liter Büffelmilch werden zur Herstellung von einem Kilogramm Büffelmozzarella benötigt. (yal)