In einem Jahr weniger Steuern

Ein Teil des Rothen Hauses wird renoviert. Trotzdem verzichtet die Katholische Kirchgemeinde auf eine Bausteuer.

Hedy Züger
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Zusammenkünfte der Katholischen Kirchgemeinde haben nichts Ödes an sich. Die jungen Musiker David Hubov, Geige, und Julian Lehmann, Hackbrett, eröffneten vergangenen Freitag die Versammlung mit lüpfigen Melodien aus dem Appenzell. Pfarrer Henryk Walczak gab ein ernsteres Wort mit: Weihnachten naht, Gottes Sohn kommt als Kind. Er kommt immer anders als erwartet.

Die Finanzlage in St. Martin ist erfreulich. Auf die Bausteuer kann schon in einem Jahr verzichtet werden. Der Finanzhaushalt der Kirchgemeinde ist gut geordnet, das Budget 2017 rechnet mit einem kleinen Vorschlag. Derzeit wird mit einer Bausteuer von drei Prozent der Kredit für die Innenrenovation der Kirche abgetragen. Ab 2018, ein Jahr früher als geplant, soll gemäss Kirchenpräsident Dominik Diezi darauf verzichtet werden können. Der festgesetzte Steuerfuss beträgt 18 Prozent. Treuhänder Sascha Bigger referierte.

Das Monatspfarrblatt wird eingestellt

Das Rothe Haus diente bis 1988 als Pfarrhaus, es gehört der Katholischen Kirchgemeinde. 1750 als barockes Herrschaftshaus erbaut, hat es eine grosse Geschichte zu erzählen. Die Wohnung im Parterre ist lange nicht mehr saniert worden. Die Kirchenvorsteherschaft plant in Zusammenarbeit mit Architektin Marlene Nägele, zwecks besserer Vermietbarkeit zwei kleinere Wohnungen einzubauen. Die ganze Aufgabe soll im Kreditrahmen von 200 000 Franken möglich sein. Die Denkmalpflege wird beigezogen.

Ab 2017 muss katholisch Arbon auf das in eigener Regie erneuerte, beliebte Monatspfarrblatt verzichten und sich dem kantonalen «Forum» anschliessen. Erfreulich ist dagegen, dass ab April Diakon Mathias Rupper, der in Horn aufgewachsen ist, in einem Teilpensum in der Martinspfarrei mitarbeitet.