In der RS haben sie angefangen

Josef Notz und Jörg Buob haben zusammen schon fast hundert Liter Blut gespendet. Am Mittwoch wurden sie für ihren treuen und langjährigen Einsatz geehrt.

Kurt Peter
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MÜNSTERLINGEN. Für den Güttinger Josef Notz und den Kreuzlinger Jörg Buob ist es schon Routine, das Blutspenden. Durchschnittlich finden sie sich dreimal jährlich beim Spendedienst im Kantonsspital Münsterlingen ein, um sich jedes Mal 450 Milliliter Blut abnehmen zu lassen.

Blut für die ganze Region

Am Mittwoch gab es für die zwei fleissigen Spender besondere Anerkennung: Jörg Buob fand sich zum 103. Mal ein, Josef Notz zum 100. Mal. «Treue Spender wie die beiden liegen uns natürlich sehr am Herzen», erklärt Max Züger, Leiter des Blutspendedienstes. Von Münsterlingen aus werden neben dem Kantonsspital auch die Privatkliniken Seeschau und das Herz- und Neurozentrum in Kreuzlingen versorgt. 3400 Spender jährlich sorgen für den notwendigen Nachschub. «Mir tut Blutspenden gut. Es bedeutet eine Auffrischung. Und ausserdem dient die Tat ja auch der Allgemeinheit», sagen die zwei Männer und lassen sich wieder einmal «anzapfen».

Wer spendete, bekam Ausgang

In der Rekrutenschule habe es angefangen, erinnern sich beide. «Als Blutspender bekam ich mehr Ausgang als die anderen. Der verlorene Saft musste ja auch wieder kompensiert werden», blickt Notz zurück. Das ging Jörg Buob nicht so, «weil wir im Militär keinen Ausgang hatten», meint er augenzwinkernd. Nach der RS nutzte Notz die Blutspendeaktionen durch den Samariterverband in den ländlichen Gegenden. Dass man sich heute in Münsterlingen einfinden könne, sei natürlich viel bequemer.

Nervös oder unruhig sind Jörg Buob und Josef Notz schon lange nicht mehr, und zum Jubiläum gab es am Mittwochabend einen Geschenkkorb vom Blutspendedienst.