Impuls für Entwicklung der Gemeinde Kradolf-Schönenberg

Im Baugebiet «Bahnweg» wird ein Mehrfamilienhaus gebaut, ein weiteres ist in Planung. Nun soll das Gebiet erschlossen werden. Die Gemeinde lud Grundeigentümer und Anstösser zu einer Information ein.

Hugo Berger
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Die Überbauung des Areals in Bahnhofnähe würde Kradolf aufwerten. (Archivbild: Georg Stelzner)

Die Überbauung des Areals in Bahnhofnähe würde Kradolf aufwerten. (Archivbild: Georg Stelzner)

KRADOLF. Am Auroraweg sei der Neubau eines Mehrfamilienhauses mit neun Wohneinheiten geplant, ein weiteres befinde sich in der Planungsphase. Diese Bauprojekte seien für die Gemeinde der Anstoss gewesen, das Gebiet «Bahnweg» zu erschliessen, informierte Gemeindeammann Walter Schönholzer die eingeladenen Grundeigentümer und Anstösser. Die Erschliessung dieses Areals habe für die bauliche Entwicklung von Kradolf-Schönenberg grosse Bedeutung, unterstrich der Gemeindeammann. Mit dem Bau des Mehrfamilienhauses werde nächsten Sommer begonnen, der Zugang zur Baustelle erfolge über den Auroraweg.

Etappenweise Erschliessung

Die Grundstücke werden durch eine vier bis fünf Meter breite, beleuchtete Strasse erschlossen. Diese beanspruche kein privates Land, informierte Andreas Niklaus von Niklaus + Partner AG. Sie befinde sich ausschliesslich auf gemeindeeigenem Land. Die Strom- und Wasserzufuhr sowie die Kanalisationsleitungen würden soweit wie möglich in den Bereich der Strasse verlegt, um die Zugänglichkeit zu gewährleisten. Da im östlichen Gebiet noch keine Bauten geplant seien, werde man dort mit der Erschliessung noch zuwarten. «Wir erschliessen nicht auf Vorrat, sondern richten uns nach der Bautätigkeit», erklärte Niklaus.

Kostenschlüssel festgelegt

Die Erschliessungskosten für Strassen sowie Wasser- und Kanalisationsleitungen sind mit rund 1,3 Mio. Franken veranschlagt. Davon übernimmt die Politische Gemeinde rund 233 000 Franken, 24 000 Franken trägt die Gebäudeversicherung. Man könne aber davon ausgehen, dass die effektiven Kosten tiefer ausfallen werden als veranschlagt, da man bei der Kostenschätzung tendenziell mit einem Sicherheitszuschlag rechne und die Bauteuerung rückläufig sei, zeigte sich Niklaus zuversichtlich. Der prozentuelle Anteil, den die Grundeigentümer und Anstösser zu tragen haben, ist in einem Verteilerschlüssel nach Quadratmetern festgelegt.

Die Pläne für die Erschliessung liegen auf der Gemeindeverwaltung in Schönenberg auf. Bis Mittwoch, 8. April, kann schriftlich Einsprache erhoben werden.

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