Imboden noch ohne Konkurrenz

Am 8. März 2015 wählt Wuppenau ein neues Gemeindeoberhaupt. Auch nach der Wählerversammlung vom Mittwochabend ist die Lage unverändert: Einzig der parteilose Martin Imboden steht für das Amt zur Wahl.

Christof Lampart
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Die Wahlkoordinatoren Hanspeter Bamert und Ulrich Schelling präsentieren an der Wählerversammlung ihre Kandidatenliste. (Bilder: Christof Lampart)

Die Wahlkoordinatoren Hanspeter Bamert und Ulrich Schelling präsentieren an der Wählerversammlung ihre Kandidatenliste. (Bilder: Christof Lampart)

WUPPENAU. Die Wahlkoordinatoren luden zur Versammlung, und 35 Frauen und Männer folgten dem Aufruf. Sie fanden am Mittwochabend den Weg ins Restaurant Nollen. Ziel der Veranstaltung von Ulrich Schelling und Hanspeter Bamert war es, die bisher bekannten Kandidatinnen und Kandidaten kennenzulernen sowie noch zusätzliche zu finden. Ausserdem bot der Anlass auch die Gelegenheit, um die zur Wahlzulassung nötigen Unterschriften – jede Kandidatur muss durch zehn Unterschriften von Stimmberechtigten beglaubigt werden – rechtzeitig zusammenzubekommen.

Kandidaten, die auf die offizielle Namenliste für die Gesamterneuerungswahlen möchten, müssen ihren Wahlvorschlag bis zum 12. Januar 2015 einreichen. Die Wahl findet am 8. März statt; ein zweiter Umgang wäre für den 19. April anberaumt.

Ein Gegenpol zum Berufsalltag

Fürs Gemeindeammannamt bewirbt sich nach wie vor nur der parteilose, politisch am ehesten im grün-liberalen Lager verortete Martin Imboden. Der Elektro- und Wirtschaftsingenieur, der für eine Kommunikationsfirma als IT-Projektleiter tätig ist, sieht in der Gemeindearbeit einen erdenden Gegenpol zu seinem international ausgerichteten Beruf. «Ich möchte Gemeindepräsident werden, weil sich mir zum einen die Gelegenheit bot, zweitens, weil mich Bekannte und Freunde angefragt haben, und drittens, weil ich extrem motiviert bin», begründet Imboden seine Kandidatur.

Er macht jedoch deutlich, dass er eine Kandidatur nur deshalb in Betracht ziehen kann, weil die Vorlaufzeit ein ganzes Jahr betragen hat. «Dadurch, dass Gemeindeammann Hanspeter Gantenbein frühzeitig seinen Rücktritt bekanntgab, konnte ich beruflich die Weichen so stellen, dass ich mit einem 48-Prozent-Pensum bei der Gemeinde zurecht käme», sagt der 52jährige Imboden.

Kein unbeschriebenes Blatt

Imboden ist in der Gemeinde kein unbeschriebenes Blatt. Er brachte sich lange in den Konfirmandenunterricht ein, gründete den Männerstamm mit, sass acht Jahre in der Rechnungsprüfungskommission der Gemeinde und steht seit 2012 dem Dorfmarkt als Genossenschaftspräsident vor. «Wenn Sie mich wählen, haben Sie eine breit interessierte Person, welche die Zeit und die Kraft mitbringt, um die schöne Gemeinde mit Weitsicht zu führen», verspricht Imboden. Bislang muss Imboden auch keine Konkurrenz fürchten, noch ist er der einzige Kandidat für das Gemeindeammannamt.

An der Wählerversammlung zeigt sich: Es gibt für den Gemeinderat, die Rechnungsprüfungskommission und das Wahlbüro genügend Kandidatinnen und Kandidaten. Einzig zwei Suppleanten fürs Wahlbüro müssen noch gefunden werden.

Martin Imboden Kandidat Gemeindeammann Parteilos

Martin Imboden Kandidat Gemeindeammann Parteilos