Im Pfarrhaus wird Wohnraum frei

Pfarrer Beat Muntwyler braucht für seine Arbeit nur den untersten Stock. Er gibt deshalb die Räumlichkeiten im ersten und zweiten Stock frei. Nun ist es an der Kirchenvorsteherschaft zu entscheiden, wie die neun Zimmer genutzt oder vermietet werden sollen.

Maya Mussilier
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AMRISWIL. «Das Pfarrhaus hat neun Zimmer. Da ich keine Haushälterin habe, brauche ich den vielen Platz gar nicht», sagte Pfarrer Beat Muntwyler. Deshalb habe er schon vor zwei Jahren den oberen Stock abgegeben. Die Zimmer wurden in der Folge an Polizeischüler vermietet. In diesem Jahr hatte die Polizeischule keinen Bedarf, und so sind derzeit zwei ausländische Volleyballer einquartiert.

Reliquien und eine Wallfahrt

Pfarrer Muntwyler erklärte, dass er in Zukunft für seine Arbeit und für dann, wenn er in Amriswil sei, noch weniger Platzbedarf habe und damit die ganzen beiden oberen Stockwerke frei würden. Nun sei es an der Kirchenvorsteherschaft zu entscheiden, wie die neun Zimmer genutzt oder vermietet würden.

Pfarrer Muntwyler wies auch darauf hin, dass die Katholische Kirchgemeinde Reliquien von Papst Johannes Paul II. und der heiligen Faustina erhalte. Diese sollen in der Barmherzigkeitskapelle ausgestellt werden.

Eine weitere Information betraf die Ministrantenreise, welche in diesem Jahr ins polnische Krakau führen soll. «Das kostet auch etwas», sagte Beat Muntwyler. Man werde sicher auch einmal das Kirchenopfer zugunsten dieser Ministrantenwallfahrt verwenden. «Wir freuen uns, wenn Sie uns dann mit einem Beitrag unterstützen», sagte der Pfarrer.

Pastoralraum bleibt ein Thema

Kirchenpräsident Hans Diezi verabschiedete Eveline Lorandi nach vier Amtsperioden und Brigitte Svec nach über 13 Jahren aus der Kirchenvorsteherschaft. Als nicht erfreulich bezeichnete er, dass die Katholische Kirchgemeinde im letzten Jahr 31 Austritte hinnehmen musste.

Hans Diezi informierte über den Stand betreffend Pastoralraum. Die vorgesehene Variante – ein Pastoralraum mit Romanshorn, Amriswil, Sommeri und Hagenwil – sei vom Tisch. Nun werde aber die Variante mit einem grösseren Pastoralraum, bei dem zusätzlich zur ersten Variante noch Arbon, Horn und Steinebrunn dazukämen, geprüft.

Erfreuliches berichtete Jean Ziegler vom Uganda-Projekt, welches auch in diesem Jahr mit dem Fastenopfer unterstützt wird. Die Kinder würden dort Leibchen und Hosen des FC Amriswil tragen. Die zweite Hälfte des Fastenopfers ist für das Projekt Kirche in Not bestimmt.