Im Griff der Messen

Räbeblatt

D’räbluus
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Die Messen hatten uns über zwei Wochenenden im Griff. Nachdem die kleine Wega – die «Inhaus» hat sich mittlerweile wirklich zur Ausstellung des Weinfelder Gewerbes gemausert – und «die50plus» ihre Tore geschlossen haben, veränderten sich die Ausstellungshallen in wundersamer Weise innert Wochenfrist von Wellness­oasen, Möbelpräsentationen und sanitären Einrichtungen wie Closomat und Wasserentkalker zu ebenerdigen Weinkellern und geschmackvollen (gemeint ist hier nicht primär das visuelle, sondern vor allem der Geruch) Lebensmittelpräsentationen mit den entsprechenden önologischen und kulinarischen Schwerpunkten.

Küchen hatte es an beiden Wochenenden. Eine neue Küche entstand in der ursprünglichen Region der 50plus-Ausstellung. Showmässig wurde dort aktiv ge- und bekocht. Getreu der mittelhochdeutschen Ableitung von Schlaraffenland: «Land der faulen Affen» konnte sich die Besucherschar auf dem Rundgang nicht nur satt essen, sondern auch betrinken.

Den anschliessenden Ernüchterungsspaziergang brauchten die Besucher, um sich dann in einem unserer vielen Restaurants auch noch substanziell verwöhnen zu lassen. Die Kombination dieser drei Messen dürfte – trotz Luther-Jahr, Oblate und Messewein – die «Swiss Eglise» endgültig vergessen lassen.

D’Räbluus

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