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Im Gesang vereint

Am Sonntag sang der Gemischte Chor Mettlen in der evangelischen Kirche. Mit dabei waren auch die Kollegen des aufgelösten Gemischten Chors Friltschen.
Rudolf Steiner
Roland Kuratli leitet den Gemischten Chor Friltschen am Konzert in Schönholzerswilen. (Bild: Rudolf Steiner)

Roland Kuratli leitet den Gemischten Chor Friltschen am Konzert in Schönholzerswilen. (Bild: Rudolf Steiner)

Die Gegend rund um Weinfelden ist bekannt als Region mit der grössten Dichte an Gesangsvereinen und Chören. So gibt es auf relativ engem Raum, zum Teil sogar in derselben Politischen Gemeinde mehrere aktive Chöre – aber viele kämpfen ums Überleben. Das hat zur Folge, dass die um Nachwuchs kämpfenden Vereine sich um die jungen, hoffnungsvollen Talente bemühen. Ohne sie ist es kaum möglich, dass die Chöre überleben.

Genau dieses Szenario hat sich im Verlaufe der letzten beiden Jahre beim Gemischten Chor Friltschen zugetragen: die Austritte und Abgänge überwogen die Neueintritte, und die Verantwortlichen suchten nach Alternativen. So ist die Vereinsleitung mit dem benachbarten Gemischten Chor Mettlen ins Gespräch gekommen.

Zehn zusätzliche Sänger aus Friltschen

Als Folge der Gespräche haben die Mitglieder des Friltschener Chors vor einem Monat beschlossen, ihren Verein aufzulösen und es den Sängerinnen und Sängern freizustellen, ihre Gesangskarriere bei einem anderen Chor in der Region fortzusetzen.

Ein Teil des Chors aus Friltschen hat sich nun dem benachbarten Gemischten Chor Mettlen angeschlossen und ist in den vergangenen Tagen an den drei Kirchenkonzerten in Wertbühl, Märwil und Schönholzerswilen aufgetreten. An allen drei Konzerten präsentierten die fast dreissig Sänger und Sängerinnen – darunter zehn aus Friltschen – dem Publikum ein äusserst abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm. Mit den temperamentvollen afrikanischen Gospelsongs wie «Tsepa Thapelo» aus Soweto oder den teils ergreifenden Popsongs «Io senza te» von Peter Reber, «Träne» von Florian Ast und Francine Jordi oder «Blueme» von Polo Hofer sangen sie sich in die Herzen des Publikums. Auch an zeitgenössisches Liedergut wie «Weit, weit weg» von Hubert von Goisern wagte sich der Chor unter der Leitung von Roland Kuratli. Auch zwei junge Gastsolisten durften am Konzert auf die Bühne. Alina und Flurin Leuch aus Affeltrangen spielten mit Querflöte und Akkordeon zwei kurze Kompositionen.

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