Im fröhlichen Osterkleid

Sonnenstrahlen in Gelb und Rot rund um den Steintrog, Windräder, ein kleines Wasserrad, Brennholzbüschel zieren neben Frühlingsblumen den Brunnen im Museumsgarten.

Claudia Gerrits
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Sonnenstrahlen in Gelb und Rot rund um den Steintrog, Windräder, ein kleines Wasserrad, Brennholzbüschel zieren neben Frühlingsblumen den Brunnen im Museumsgarten.

Dieser österliche Schmuck steht für das Bischofszeller Motto des Jahres 2014 «Lebensfreude und Energie». Sonne, Wind, Wasser und Holz symbolisieren erneuerbare Energien, die für Bischofszell als zertifizierte Energiestadt eine wichtige Rolle spielen.

Vielfältige schöpferische Energie kommt auch in allen andern geschmückten Osterbrunnen zum Ausdruck. Frisch und neu, energiegeladen zeugen sie von Aufbruch, wie Hans-Martin Baumann, Präsident des Verkehrsvereins Bischofszell, an der Eröffnungsfeier festhielt. 23 Osterbrunnen in der Stadt und in der weiteren Umgebung künden dieses Jahr vom Frühlingsbeginn, erinnern daran, dass Wasser als kostbares Gut nicht immer so selbstverständlich wie heute aus den Rohren sprudelte. 254 Jahre alt sind die drei ältesten Brunnen der Stadt am Schwanenplatz, im Museumsgarten und im Barocken Rosengarten.

Bei manchen Brunnen äugen Hasen durch Grünzeug, dort nisten Hühner in den Blumen, da verstecken sich Vögel im Geäst, Eier in allen Grössen künden von Ostern. Ob auf einem einstündigen Spaziergang in der Stadt oder auf einem etwa zweistündigen erweiterten Rundgang, wie im neuen Osterbrunnen-Flyer beschrieben steht, erfreuen die Brunnen im Osterkleid Augen und Herz noch bis am 27. April.

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