Im Einsatz für Menschenrechte

wigoltingen. Gut 40 Personen waren der Einladung zum Frauengipfel im Singsaal gefolgt. Als Gäste waren Heidi und Peter Schüle angesagt, die vor einem Jahr als Menschenrechtsbeobachter im Westjordanland waren. Sie nahmen an einem vom Ökumenischen Rat der Kirchen organisierten Begleitprogramm teil.

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wigoltingen. Gut 40 Personen waren der Einladung zum Frauengipfel im Singsaal gefolgt. Als Gäste waren Heidi und Peter Schüle angesagt, die vor einem Jahr als Menschenrechtsbeobachter im Westjordanland waren. Sie nahmen an einem vom Ökumenischen Rat der Kirchen organisierten Begleitprogramm teil. Sechs aus unterschiedlichen Nationalitäten zusammengesetzte Vierergruppen leben für drei Monate mit der lokalen Bevölkerung.

Peter Schüle hat in Yanoun gelebt, einem kleinen Bauern- und Hirtendorf, Heidi Schüle in der Stadt Tulkarem. In Nablus hätten sie sich gelegentlich getroffen, etwa zum Gottesdienst in der anglikanischen Kirche.

«Sehen, gesehen werden und berichten» sei die Devise, so Heidi Schüle. Wegen ihrer Weste mit der Taube seien sie immer als die Internationalen zu erkennen gewesen.

Präsent sein, aber nicht eingreifen: Ihre Aufgabe sei es gewesen, den Leuten beizustehen, sie zu begleiten, ihr Leben zu teilen, ihre Geschichten anzuhören. Viel Bedrückendes hätten sie erfahren, aber Wunderbares erlebt. Das Wichtigste sei wohl die Freundschaft. Auch unter den Israeli gebe es Unbehagen. Es gebe Organisationen, die das Schweigen brechen wollten über das verübte Unrecht. (ste)

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