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IG Hafen bleibt hart

ROMANSHORN. Die Hotelpläne von Hermann Hess haben bei der IG Hafen zu keinem Umdenken geführt. Sie hält an ihrer Initiative für eine Hafenzone fest, über die in einem Monat abgestimmt wird.
Markus Schoch
Blick von oben auf das Hafenareal: Hotel mit Saal und die fünf HRS-Wohnblöcke. (Bild: pd)

Blick von oben auf das Hafenareal: Hotel mit Saal und die fünf HRS-Wohnblöcke. (Bild: pd)

Wenn die Romanshorner am 23. Oktober die Initiative für eine Hafenzone annehmen, kann der Amriswiler Unternehmer Hermann Hess seine Hotelpläne begraben. Er ist darum gestern mit seiner Idee an die Öffentlichkeit gegangen.

Die IG Hafen bleibt aber hart. Sie will die von ihr eingereichte Initiative für eine Hafenzone nicht zurückziehen, um Hess den Weg freizumachen.

IG will Blöcke nicht schlucken

«Wir sind zwar für eine touristische Entwicklung auf dem Güterschuppenareal», sagt Martin Dempfle, der Präsident der IG Hafen. Aber sie seien nicht bereit, wegen des Hotels von Hess die HRS-Blöcke zu schlucken, auf deren Verhinderung die Initiative zielt. An dieser Haltung würde sich auch nichts ändern, wenn die HRS auf einen der fünf Blöcke zugunsten eines öffentlichen Platzes verzichten würde, wie das Hess als Kompromiss vorgeschlagen hat. «Die Blöcke sind einfach zu hoch und darum grundsätzlich nicht akzeptabel», zeigt Dempfle keine Verhandlungsbereitschaft.

Wie sich die Hotelpläne auf die Chancen der Initiative an der Gemeindeversammlung in einem Monat auswirken, sei schwierig zu beurteilen. Die Stimmung werde aber erst entscheidend kippen, wenn die HRS ihr Projekt abspecke, ist sich Dempfle sicher. Er glaube aber nicht, dass sich die Generalunternehmung bewege. «Ich rechne nicht damit.»

Die HRS war auch gestern nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

SBB schweigen

Die SBB als Grundeigentümerin wolle sich im Moment «nicht an den Diskussionen über andere Nutzungen» auf dem Güterschuppenareal beteiligen, und zwar wegen des laufenden Verfahrens zum Gestaltungsplan und der bevorstehenden Abstimmung über die Umzonung, teilt Mediensprecher Daniele Pallecchi mit.

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