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IG Hafen befürwortet die Stelle eines Stadtplaners

Romanshorn brauche unbedingt eine ausgewiesene Fachkraft, die Probleme erkenne und Chancen für bauliche Veränderungen aufzeige, findet die IG Hafen.

ROMANSHORN. Die Entwicklung des Zentrums stehe im Moment still oder laufe sogar rückwärts, schreibt die IG Hafen in einer Mitteilung. Es verliere zunehmend den Detailhandel. Dazu beigetragen habe eine Fehlentwicklung vor bald 40 Jahren mit dem Auszug der Migros in die Hubzelg. Für das Bauen im Zentrum sind gemäss IG Hafen keine Gestaltungsziele ersichtlich.

Ansprechpartner für Bürger

«Sollen die kleinen alten zweigeschossigen Giebeldachbauten bestehen bleiben oder will man verdichtet bauen mit Höhen analog den Gebäuden aus den 60er- und 70er-Jahren oder noch höher?», fragt die IG Hafen. Und weiter: «Ist es richtig, dass im Kern an der Alleestrasse zum Beispiel das Gebäude Konsumhof zur Strasse völlig geschlossen und abweisend in Erscheinung tritt?»

Romanshorn brauche unbedingt eine ausgewiesene Person als Stadtentwickler, um fundiert die Probleme, aber auch Chancen von Veränderungen zu erkennen und eine kontinuierliche Begleitung der Planungsprozesse zu sichern. Diese Stelle müsse den Gemeinderat beraten und informieren. «Sie wird aufzeigen, welche baulichen Massnahmen zu einer besseren allgemeinen Entwicklung führen. Es braucht einen Ansprechpartner für Bürger mit Ideen und Anliegen.»

Ist Stadtmarketing-Stelle nötig?

In den letzten Jahrzehnten sei der Chef der Bauverwaltung immer eine Person mit einer Ingenieurausbildung, stellt die IG Hafen fest. «Es fehlte aber eine feste Kaderstelle mit einschlägigen Ideen und Erfahrungen bei langfristigen Planungen im Hochbau. Für das Ausserordentliche holte man sich externe Fachleute für einzelne Teilbereiche.»

Die Resultate daraus seien nicht immer überzeugend gewesen. Weder mit einer Hochhausstudie noch mit einem Wettbewerb wie beim Bodan könne die gebaute und wirtschaftliche Zukunft des ganzen Orts positiv im Sinne der Einwohner gestaltet werden.

Die IG Hafen stellt fest, dass Gemeindeammann und Gemeinderat die Situation erkannt hätten. «Sie müssen bei der geplanten Stadtentwicklerstelle voll unterstützt werden.» Diese Stelle könne die Bauverwaltung in bestimmten Aufgaben entlasten. Im Gegenzug könne man sich fragen, ob man die Stelle für das Stadtmarketing zurzeit benötige. (red.)

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