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«Ich habe viel ins Deutschlernen investiert»

Nachgefragt

Zum dritten Mal öffnet die Frauengemeinschaft ihre warme Kaffeestube am 24. März von 7 bis 16 Uhr im Gallussaal, katholisches Pfarreizentrum an der Promenadenstrasse 3. Nach der gelungenen ersten kulinarischen Begegnung im Durchgangsheim wird zur zweiten «Tavolata» eingeladen. Für Gäste, darunter auch Migranten, stehen von 11.30 bis 13 Uhr Suppe, indische Gerichte mit Fladenbrot und Kuchen für 15 Franken bereit (exklusive Getränke). Am Morgen wird Kaffee und Gipfeli für vier Franken angeboten und wie jedes Jahr gibt es ein Dessertbuffet mit vielen hausgemachten Torten und Kuchen. Der Erlös geht an die Arboner Tavola, die sich heuer seit zehn Jahren gegen Armut engagiert. Die Frauengemeinschaft hofft auf eine gut besuchte und gemischte Tafelrunde.

Saba Raja, Sie sind vor zwölf Jahren Ihrem Mann aus Pakistan in die Schweiz gefolgt. Sind Sie glücklich hier in Arbon? Fühlen Sie sich integriert?

Raja: Wir sind sehr gern in Arbon und finden den See und die vielen Spielplätze in der Umgebung sehr schön. Da wir hier aber keine Verwandtschaft haben, treffen wir uns öfter in St. Gallen mit unseren Landsleuten. Ich habe sehr viel ins Deutschlernen investiert, da ich weiss, dass die Sprache für eine schnelle Integration sehr wichtig ist.

Sie und Ihr Mann sind ausgebildete Lehrer. Ihr Mann arbeitet bei Arbonia Forster und da Ihre drei Töchter schon etwas älter sind, möchten auch Sie ins Arbeitsleben einsteigen. Welche Arbeit wäre für Sie geeignet?

Raja: Ich könnte mir gut eine Klassenassistenz vorstellen, aber auch eine Beschäftigung als Englischlehrerin.

Wo informieren Sie sich über neue Jobs?

Im Internet und in der Zeitung.

Sind Sie regelmässig zu Besuch im Café International und profitieren Sie von diesem Treffpunkt für Fremdsprachige?

Mit meinen kleinen Kindern konnte ich leider nicht so häufig von zu Hause weg. Sobald die Jüngste im Kindergarten ist, werde ich gerne wieder mehr dabei sein. Natürlich ist der Treff im Café International eine gute Möglichkeit, die Sprache zu lernen und dabei neue Kontakte zu knüpfen. Auch konnte ich meine indische Küche an der Kulinarischen Begegnung im Durchgangsheim vorstellen, ich kochte Indisches an der HV der Frauengemeinschaft und werde auch am Frühlingsmarkt für die Tavolata meine Gerichte zubereiten. (red)

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