«Ich habe viel erhalten»

An der Rechnungsgemeinde der Katholiken wurde der Präsident Cyrill Bischof herzlich verabschiedet: Die offizielle Amtsübergabe findet am kommenden Sonntag statt.

Markus Bösch
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ROMANSHORN. Die Rechnung des vergangenen Jahres war am Mittwochabend rasch abgehandelt und genehmigt: Statt einem budgetierten Defizit von 45 550 Franken waren die Zahlen mit einem Plus von 11 643 Franken auf der positiven Seite. Etwas mehr Steuern und ein geringerer Personalaufwand hatten dazu beigetragen.

Dieser Überschuss wird auf die neue Rechnung übertragen, die Kirchbürger waren unisono damit einverstanden.

Emotionaler Abschied

Mit einem wohlwollenden Rückblick verabschiedete Pfleger Richi Bilgeri dann den Präsidenten: 1994 in die Vorsteherschaft gewählt, seit 2001 als deren Präsident, habe Cyrill Bischof Akustikprobleme, Umbauten und Sanierungen, Projekte und Kirchenjubiläum und die neue Gemeindeleiterin und Pfarrer erlebt. Er habe viel gegeben, aber auch viel erhalten, dankte der scheidende Bischof den Kirchbürgern, der Behörde, der Gemeindeleiterin und seiner Frau: «Mit den Jahren habe ich mich mit der Grundeinstellung engagiert: Jeder meint es gut. Die Zusammenarbeit mit Gemeindeleiterin Gabi Zimmermann war die Basis und wichtig für das Team. Und mithin das Entscheidende war für mich, was an Spirituellem und Zwischenmenschlichem in der Pfarrei geschah und geschieht», sagte ein sichtlich gerührter Cyrill Bischof. Am kommenden Sonntag gibt er im Gottesdienst sein Amt offiziell an seinen Nachfolger Thomas Walliser Keel weiter.

Für Treue geehrt

Seit je zehn Jahren sind sie für die Kirchgemeinde tätig: Regula Hug (Katechetin), Toni Loser (Hilfsmesmer) und Monika Gallardo (Raumpflegerin) wurden dafür geehrt.