«Ich fühle mich wieder wie zu Hause»

Nachgefragt

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Remo Volmar, Sie liessen den Thurgau vor 14 Jahren hinter sich. Mit welchen Gefühlen kehren Sie nun zurück?

Ich fühle mich wieder wie zu Hause. Überhaupt fühle ich mich der Ostschweiz sehr verbunden. Ich bin im Rheintal aufgewachsen und mein Vater wuchs im Appenzellerland auf, wo wir noch ein Bauernhaus besitzen.

Nun übernehmen Sie – wie in Altnau zuvor – wieder ein Lokal am See. War die Lage am Wasser ausschlaggebend für das Strandbad Uttwil?

Ich habe nach wie vor gute Beziehungen zu den Leuten in der Region. Und der Bodensee ist halt schon schön. Diese Weite, die da vor einem liegt, und hinter einem liegen die Berge.

Nach dem «Schiff» in Altnau zog es Sie nach Ungarn.

Ja, ich war dort als Immobilienmakler tätig. Das war auch eine schöne Zeit. Aber die Nachfrage ging etwas zurück, und ich habe auch die Gastronomie vermisst.

Werden Sie Ihre Gäste im Strandbad nun mit ungarischen Spezialitäten bekochen?

Nein, da ich im Sommer eher leichte Gerichte anbieten möchte. Ich werde sehr auf eine regionale Menukarte setzen, mit viel Fisch. Wichtig ist mir auch eine saisonale Küche: Spargeln im Frühling, und im Herbst gibt es dann Wild und «Metzgete».

Wann öffnet das Restaurant?

Wir starten am 1. April. Die Öffnungszeiten sind wie bisher, von morgens halb acht bis abends um 23 Uhr.

Was gibt es nun noch alles zu erledigen? Was steht noch an?

Produktbesprechungen und Verträge mit Lieferanten abschliessen, administrative Dinge, aber auch die Aktualisierung der Webseite, die etwa ab Mitte März wieder online sein wird. (man)