«Ich fühle mich extrem wohl hier»

Romanshorn ist ein attraktiver Wohnort. 70 der 800 Neu-Hafenstädter besuchten den Neuzuzügerabend. Dabei erfuhren sie im Locorama aus erster Hand Wissenswertes über ihren Wohnort und seine Geschichte.

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Locorama-Führer Hansruedi Fäh erklärt die Dampfsteuerung. (Bild: pd)

Locorama-Führer Hansruedi Fäh erklärt die Dampfsteuerung. (Bild: pd)

ROMANSHORN. «Weshalb auch immer Sie nach Romanshorn gezogen sind, Sie sind bei uns herzlich willkommen», begrüsste Stadtschreiber Rolf Vorburger die 70 Neuzuzüger. Vertreter der Schulen, Kirchgemeinden, Vereinen sowie Parteien informierten über ihre Dienstleistungen und Angebote. Dass diese so breit gefächert sind, ist nach Stadtammann David H. Bon dem wertvollen Wirken von vielen engagierten Romanshornern zu verdanken. Dieses sei auch mit der städtisch gewordenen Ausrichtung von Romanshorn unverändert gross, zeigte sich der Stadtammann dankbar.

See und Verkehrsanbindung

Bei der Wahl des neuen Wohnortes sind Seenähe und gute Verkehrsanbindung die grossen Pluspunkte. «Wir wollten näher beim See sein», begründet die junge Familie Huser-Lehmann ihren Zuzug aus Muolen. Wegen des Sees, aber auch wegen der optimalen Verkehrsanbindung und der guten Einkaufsmöglichkeiten sind Urs und Vreni Schenker aus dem Tessin zugezogen. Sarah Horst und Helge Jugert hatten ein anderes Motiv. «Wir haben die Mitte zwischen unseren Arbeitsorten gewählt.» Erfreut hätten sie nun festgestellt, dass die Lebensqualität hoch sei. Im Stadtkern gebe es noch Entwicklungspotenzial.

Mit dem Velo zur Arbeit

Sie fühle sich «extrem wohl» in der Hafenstadt, erklärt Gymnastiklehrerin Angela Zwernemann, die der Liebe wegen an den Bodensee gezügelt ist. Die Sache habe nur einen Haken. «Da ich immer noch in Zürich arbeite, kann ich mich viel zu wenig an meinem neuen Wohnort aufhalten.» Diese Sorgen haben Karin Tanner und Mike Winteler nicht. Von einer Weltreise zurückgekehrt, haben sie die Pluspunkte für Romanshorn entdeckt, eine passende Wohnung gefunden und schliesslich auf Anhieb auch die perfekten Stellen bekommen. Dass sie nun beide ihren Arbeitsweg mit dem Velo zurücklegen können, beschreiben sie als Glücksfall. Iljimi Selmani und seine Frau schwärmen von der neuen Plattform. (mtb)

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