«Ich bin von Natur aus ein Geniesser»

Ein Blick in Ihre Kindheit: Was wollten Sie mal werden? Urs Schach: Erfinder wie Daniel Düsentrieb. Ein Blick in Ihre Teenagerzeit: Für wen schwärmten Sie damals? Schach: Ja, da waren einige Mädchen in der Schule, die aber oft nur Schwärmereien blieben.

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Urs Schach (SP, bisher). (Bild: pd)

Urs Schach (SP, bisher). (Bild: pd)

Ein Blick in Ihre Kindheit: Was wollten Sie mal werden?

Urs Schach: Erfinder wie Daniel Düsentrieb.

Ein Blick in Ihre Teenagerzeit: Für wen schwärmten Sie damals?

Schach: Ja, da waren einige Mädchen in der Schule, die aber oft nur Schwärmereien blieben. Als später 68er hörte ich die Musik von The Eagles, The Who oder The Beatles. Poster von Che Guevara, Easy Rider, Bob Dylan usw. zierten wechselnd meine Wände.

Ein Blick in Ihre Zukunft: An welchem Ort möchten Sie einst Ihren Lebensabend verbringen?

Schach: Natürlich in Amriswil! Laut Städte-Ranking 2010 leben Rentner, was Gesundheit, Sicherheit und Soziales Umfeld anbelangt, nirgendwo in der Schweiz so gut wie hier.

Ein Blick in Ihre Küche: Was kommt auf keinen Fall in Ihren Kochtopf?

Schach: Ich bin ein neugieriger Esser, der ziemlich alles ausprobiert. Voraussetzung sind Zutaten von guter Qualität und eine möglichst raffinierte Zubereitung.

Weniger mag ich Süssspeisen als Hauptgang.

Ein Blick auf Ihre tierischen Freunde: Wenn Sie ein Tier wären, welches?

Schach: Mein Vorname verpflichtet, nur schon darum wäre ich wohl ein Bär. Von Natur aus ein Geniesser, etwas verfressen und faul, aber auch wild und zu Höchstleistungen fähig und hartnäckig, wenn es um die Sache geht.

Ein Blick hinter die Kulissen: Was sollten Sie sich schon längst abgewöhnen?

Schach: Die nächtlichen «Lichtkontrollen» im Kühlschrank…

Wenn Sie Amriswil irgendwo auf der Welt im grossen Rahmen einem Publikum vorstellen dürften: Wo wäre dies?

Schach: Die Welt, in der ich mir vorstellen kann, für Amriswil etwas bewirken zu können, ist relativ nah und umfasst den Kanton Thurgau, unsere Nachbarn vom Oberthurgau inklusive beidseitigem Bodenseeraum. Aus dieser Perspektive liegen wir effektiv im Zentrum…

Welche Eigenschaften von Amriswil würden Sie besonders hervorheben?

Schach: Natürlich die wunderschöne, intakte Landschaft zwischen Hudelmoos und Bodensee, in der Amriswil liegt. Amriswil hat kulturell einiges zu bieten. Unsere Volksschule geniesst einen guten Ruf. Das Vereinsangebot ist vielseitig und das Gewerbe gesund.

Was muss Amriswil tun, um im Städte-Ranking besser abzuschneiden?

Schach: Die nationale Beachtung solcher Statistiken darf zwar nicht unterschätzt werden.

Erhebung, Auswertung und deren Interpretation müssen aber kritisch hinterfragt werden. Die Frage ist, welche Gesellschaft man haben will, und zu welchem Preis.

Wenn Sie, ohne auf das Geld zu achten, etwas bauen könnten in Amriswil. Was wäre dies?

Schach: Ich würde alle Verbindungen des öffentlichen und individuellen Durchgangsverkehrs im gesamten Gemeindegebiet unter den Boden verlegen, um ungeteilten Lebensraum zu schaffen.

Interview: Rita Kohn/Roger Häni

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