Hügli-Gastfreundschaft

Wieder hing eine mehrhundertfache Menschentraube am Eingang zum Seeparksaal.

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Wieder hing eine mehrhundertfache Menschentraube am Eingang zum Seeparksaal. Weil für Hügli-Aktionäre da drinnen ein ganz heisses Süppchen kochte? Im Topf oder in den Traktanden der Generalversammlung? Noch blieb Zeit für Betrachtungen: Wer gar so hungrig nach Speise giert, setzt sich dem Vorwurf aus, die Generalversammlung nur wegen Teil zwei, der feinen Kost, zu besuchen, und erstere Traktanden eher lustlos durchzustehen. Also: den Duft der Töpfe auf Eis legen. Um es vorwegzunehmen: Suppe und Vorspeise waren ein veritables Gedicht à la Hügli.

«Der kleinen Hügli geht es trotz der Unsicherheiten in der grossen Welt recht gut», sagt VR-Präsident Alexander Stoffel vor 767 Aktionären. Überzeugt steht die alte Crew weiter hinter dem früheren Arbeitgeber. Hügli hat 2009 eine erfreuliche Entwicklung verbucht. Die Strategie stimmt, und weiteres Wachstum ist zu erwarten.

Ob kleiner oder grosser Aktionär: Alle bekommen am Tisch das Gleiche in gleichen Mengen auf den gleichen Teller: Zum Beispiel die zarte Mörschwiler Maispoularde mit lecker zubereiteten Beilagen, ein Werk von Chefkoch Rolf Büchli und seiner Gilde.

Den pannenfreien, freundlichen Service besorgten die Hügli-Mitarbeienden. Motto: Gastfreundschaft. Hedy Züger