Hubgasse nur noch einspurig für den Schwerverkehr

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Hubgasse: Nadelöhr und Gefährdungspotenzial. (Bild: Max Eichenberger)

Hubgasse: Nadelöhr und Gefährdungspotenzial. (Bild: Max Eichenberger)

Roggwil/Arbon Der Gemeinderat Roggwil hatte bedauert und Arbon heftig gezürnt, dass der Stadtrat die «Spange Süd», die geplante, mit dem Projekt NLK (Neue Kantonsstrasse) verknüpfte Verbindung von Stachen zum Zubringer «Arbon Süd», im Richtplan auf die lange Bank geschoben hat.

In Arbon würde eine solche Spange einen Teil des Verkehrs auf der Landquartstrasse abziehen. Und in der Nachbargemeinde Roggwil würde sie die Hubgasse entlasten, die heute ein Nadelöhr ist vor allem für Lastwagen.

Der Kanton und die Gemeinde Roggwil haben sich auf eine neue Verkehrsführung auf der Hubgasse verständigt, um dort «den Begegnungsfall Lastwagen zu Lastwagen zu verhindern», informierte Stadtpräsident Balg diese Woche im Parlament.

Neu soll der Schwerverkehr einspurig geführt werden. LKW dürfen – voraussichtlich ab 2018 – nur vom Anschluss «Arbon Süd» dorfeinwärts fahren, nicht mehr in umgekehrter Richtung. Das könnte dazu führen, zeigte Balg als Konsequenz für Arbon auf, dass auf die Landquartstrasse geringfügig mehr Verkehrsbewegungen entfallen würden. (me)

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