Hotel Wunderbar zeigt sich

An den «Gwundertagen» kann heute Freitag und am Wochenende ein Blick in das neueste Arboner Hotel geworfen werden, ehe der «Wunderbar»-Betrieb offiziell dann am 1. April startet.

Max Eichenberger
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Endlich am Ziel: Eva Maron und Simone Siegmann eröffnen ihr Hotel Wunderbar beim alten Waschplatz am See. (Bilder: Max Eichenberger)

Endlich am Ziel: Eva Maron und Simone Siegmann eröffnen ihr Hotel Wunderbar beim alten Waschplatz am See. (Bilder: Max Eichenberger)

Die Malerequipe zieht die letzten Pinselstriche, die Theke erhält noch den Feinschliff, das Hotelschild ist angebracht, die Holzböden sind versiegelt und die Zimmer bereit. Sämtliche Türen in der einstigen Saurer-Betriebskantine, wo zuletzt die Sambao-Bar und ein Gewerbebetrieb eingemietet waren, stehen zur Besichtigung offen – und damit auch die zehn frischen und individuell eingerichteten Doppelzimmer.

Individuelle Zimmer

850 000 Franken haben die beiden Geschäftsführerinnen Simone Siegmann und Eva Maron in den Umbau des Gebäudes unmittelbar am Seeradweg beim alten Waschplatz investiert – und gestalterisch viel Kreativität an den Tag gelegt. Jedes der hellen Zimmer hat einen eigenen Touch mit entsprechenden Namen und Farben. Mit Liebe zum Detail auch in der Materialwahl – mit viel Holz – ist das Intérieur ausgestaltet und «komponiert» worden.

Ein Geistesblitz am Anfang

Die Konzeptidee hatte das Duo Siegmann/Maron vor drei Jahren geboren. Bis zur Realisierung – und bis das Objekt verfügbar war – dauerte es seine Zeit. Mit der ZiK Immo AG als Eigentümerin hat die Hotel Wunderbar AG einen längerfristigen Mietvertrag abgeschlossen. Nachdem Simone Siegmann zwölf Jahre im «Frohsinn» als Geschäftsführerin gewirkt hatte und eine neue Zukunft plante, hatte sie bei einem Spaziergang mit den Hunden bei der Quaiwiese den wegweisenden Geistesblitz.

Sie spannte mit der Schauspielerin und Künstlerin Eva Maron zusammen, die sich entschieden hat, sich künftig vor allem in der Gastronomie zu bewegen. Die Schauspielerei will sie noch «peripher» weiterbetreiben.

Jeweils von 14 bis 20 Uhr

Beide haben, zunächst gegen Widerstände, ihren Traum realisiert, gemeinsam das Konzept entwickelt und nehmen jetzt betrieblich Fahrt auf mit ihrem Hotel Wunderbar.

An den «Gwundertagen» – Tage der offenen Türen tönt den beiden etwas zu abgedroschen – wird auch die ganze Entstehungsgeschichte (mit einer Diashow) dokumentiert. Eine «ambulante Eröffnung» hat es schon einmal gegeben: 2008, damals freilich als Happening.

Von 14 bis 20 Uhr steht heute und an beiden Wochenendtagen das Hotel zur Besichtigung offen. Dabei ist auch das Angebot des Thekenbetriebs zu kosten. Das Team bekommt so Gelegenheit, die Abläufe zu proben.

Kulinarisch gibt es vor allem Saisonales, Suppentöpfe, Antipasti, Tatar, Glacekuchen. Speziell ist das von Stefan Engl in unmittelbarer Nachbarschaft gebaute Engl-Bier. Es gibt schöne Weine und frische Drinks. Der Betrieb ist nicht nur für Hotelgäste, auch für Arboner und Passanten offen. Wenn es schnell geht, kauft man sich an der Theke die Wurst und hält sie über das Feuer.

www.hotel-wunderbar.ch

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