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HOLZHÄUSERN: Fast wie ein Familienrat

Die Primarschulgemeinde Amlikon-Holzhäusern profitiert von höheren Ausgleichszahlungen dank mehr Schülern.
Pfleger Bruno Holzknecht erläutert das Budget. (Bild: Rudolf Steiner)

Pfleger Bruno Holzknecht erläutert das Budget. (Bild: Rudolf Steiner)

Schulpfleger Bruno Holzknecht hat keine Mühe damit, hohe Wellen zu meistern. Als passionierter Hochseesegler kann er damit gut umgehen. Auf seine Erfahrung von den Weltmeeren musste er an der Versammlung der Primarschulgemeinde Amlikon-Holzhäusern jedoch nicht zurück greifen. Die Behörde fährt mit ihrer Schulgemeinde durch ruhige Gewässer, und Martina Erni konnte am Dienstagabend an ihrer ersten Versammlung als Präsidentin 20 von den total 894 Stimmberechtigten im heimeligen Turnstübli in Holzhäusern begrüssen.

Überschuss bei gleichbleibendem Steuerfuss

Viele Punkte standen nicht auf der Traktandenliste. Die wichtigsten aber unstrittigen Entscheide betrafen einzig das Budget für das laufende Jahr und den gleichbleibenden Steuerfuss von 63 Prozent. Bruno Holzknecht konnte dann den Stimmberechtigten ein fast ausgeglichenes Budget 2018 (siehe Kasten) präsentieren. «Bedingt durch die leicht ansteigenden Schülerzahlen haben wir etwas höhere Lohnkosten, andererseits erhalten wir vom Kanton deutlich höhere Ausgleichszahlungen, total 216000 Franken», sagt er.

Ebenfalls erfreulich waren Holzknechts Informationen zur schuleigenen Photovoltaikanlage auf dem Schulhaus Amlikon. «Die Bilanz für die ersten 17 Monate zeigt, dass die Stromerzeugung mit 34500 KWh mehr als doppelt so hoch ausgefallen ist wie der Stromverbrauch des Schulhauses in der gleichen Zeitspanne. Durch die Einspeisevergütung von der Politischen Gemeinde resultiert sogar ein Plus von 8460 Franken.» Angesichts dieser erfreulichen Zahlen wurden offensichtlich jegliche Voten der Stimmberechtigten im Keime erstickt und Budget 2018 und gleichbleibender Steuerfuss diskussionslos und einstimmig gutgeheissen.

Rudolf Steiner

weinfelden@thurgauerzeitung.ch

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