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HOHENTANNEN: Werner Minder schafft die Wahl

Sein Start als Gemeindepräsident könnte nicht eindrücklicher sein: Der einzige Kandidat bekommt am Wochenende 167 von 187 gültigen Stimmen.
Rita Kohn
Der künftige Gemeindepräsident Werner Minder im Gespräch mit einem Bürger. (Bild: Reto Martin)

Der künftige Gemeindepräsident Werner Minder im Gespräch mit einem Bürger. (Bild: Reto Martin)

Rita Kohn

rita.kohn

@thurgauerzeitung.ch

Es ist schon das zweite Mal, dass er diesen Moment erlebt: Die Stimmberechtigten sprechen Werner Minder ihr Vertrauen aus und machen ihn zum Gemeindepräsidenten. «Ich bin tief berührt», sagt der Neugewählte kurz nach Bekanntwerden des Resultats. Nachdem er von 2005 bis 2010 das Gemeindeammannamt von Roggwil innehatte, wird er nun die Nachfolge von Christoph Rösch in Hohentannen antreten. Für den in Weinfelden lebenden Minder bringt das neue Amt einige Veränderungen mit sich. Er wird sich nach einem Wohnsitz in Hohentannen umsehen müssen. «Ich bin der Überzeugung, dass ein Türchen aufgehen wird und es in Hohentannen ein gutes Plätzchen für mich geben wird», sagt Werner Minder. Die Gemeinde selber ist ihm noch von seiner Arbeit als Gemeinderschreiber in Sulgen vertraut. Damals hatte er im Rahmen der Zusammenarbeit im Aach-Thur-Land mit Hohentannen zu tun.

Das Wahlergebnis habe seine Erwartungen übertroffen. «Die Leute wollen die Seilschaft mit mir eingehen», zieht er den Schluss, «das sind gute Voraussetzungen für eine positive Zukunft.» Der künftige Gemeindepräsident will sich dafür einsetzen, die Selbstständigkeit der Gemeinde Hohentannen zu erhalten. «Es ist wichtig, dass wir junge Leute motivieren können, in der Gemeinde zu leben und sich auch für öffentliche Ämter zu engagieren», sagt er. Denn nur wenn sich genügend Einwohnerinnen und Einwohner für ein Amt zur Verfügung stellten, habe eine so kleine Gemeinde auch längerfristig die Chance, selbstständig zu bleiben. «Ich freue mich deshalb sehr, dass mit der Wahl Daniel Zurbrügg der Gemeinderat wieder komplett ist.

Es sei ein besonderer Moment gewesen, als ihm Gemeinderat Manfred Negraszus das Ergebnis mitgeteilt habe, sagt der glückliche Werner Minder am Sonntagnachmittag. Er freue sich auf die neue Herausforderung. Werner Minder sagt, er könne das Ruder von einem Mann übernehmen, der sowohl bei der Energiepolitik als auch im Bereich Finanzen viel erreicht habe.

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