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HOHENTANNEN: Vereinstrainer statt Lederhose

Die Hirscheschür war schon zum siebten Mal Schauplatz der Holzhüttengaudi. Während zweier Abende tanzten 450 Besucher zu Musik aller Stilrichtungen.
Chris Marty
Die Holzhüttengaudi in der Hirscheschür lockt viele Besucher an. (Bilder: Chris Marty (www.tgplus.ch))

Die Holzhüttengaudi in der Hirscheschür lockt viele Besucher an. (Bilder: Chris Marty (www.tgplus.ch))

Chris Marty

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

Die Holzhüttengaudi in Hohentannen ist mit einer Kapazität von rund 450 Besuchern die kleinste der grossen Partys im Thurgau. Der Ursprung geht auf das letzte Jubiläum in Hohentannen zurück. «Wir wurden angefragt, ob wir am Fest eine Bar betreiben würden», erzählt OK-Präsident Renato Stark. «Mit dem Gewinn realisierten wir daraufhin die Holzhüttengaudi, die jährlich immer um die Osterzeit stattfindet, heuer zum siebten Mal.»

Der Verein IG Holzhüttengaudi ist ein kleines Kuriosum: Er zählt nur sechs Mitglieder und ist damit einer der kleinsten im Kanton. Dennoch sind die beiden Partys am Freitag- und Samstagabend mit 40 Helfern immer gut organisiert. Am Freitag war Vereins-Special mit DJ Schildi, und am Samstag sorgte DJ Beatstyle für Stimmung. Stark betont, die Holzhüttengaudi habe trotz des Namens mit «urchig» und «volkstümlich» nur wenig gemeinsam: «Bei uns läuft alles: von House, Techno, Hip-Hop, Rock bis zum Schlager. Wir mussten am Samstag auch schon Leute nach Hause schicken, weil die Kapazität der Hirscheschür erreicht war», berichtet Organisator Stark.

«Die Holzhüttengaudi macht gute Werbung», findet Vanessa Kiser aus Reuti: «Mir gefällt die Musik, und man kennt die Leute.» Dies, so argumentiert sie, sei ein wichtiges Plus für Partys auf dem Land. Einen weiteren Punkt nennt Nadine Rempfler: «Bei ländlichen Anlässen findet man eher eine Mitfahrgelegenheit.» Janine Bamert, die wie die beiden anderen die Farben des TV Bürglen vertritt, freut es, dass sie am Freitagabend hier auch Mitglieder anderer Vereine trifft.

Auch bei Thomas Müller aus Heldswil spricht vieles für Landpartys. Der Rahmen sei kleiner und daher schöner. Dem stimmt auch Sabrina Thoma zu. Einen anderen Aspekt für die Party auf dem Land führt Jürg Hofstetter ins Feld: «Der Kampf um schöne Frauen ist hier einfacher als in der Stadt.» Und: «Die Holzhüttengaudi ist klein, aber fein.»

Wie Sabrina Thoma sind auch Andi Mazenauer und Claudia Neff vom STV Neukirch an der Thur. «Fernab der Zentren kannst du an Partys meist mit- singen», sagt Andi. Claudia ist noch etwas aufgefallen: «Es gibt weniger hochnäsige Leute, und du findest auf dem Land eher Musik, die Stimmung bringt – und zur Not kannst du auch noch zu Fuss nach Hause gehen.»

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