Hochnebel und kalte Bise

Bodenseewetter

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Die schwache Kaltfront der vergangenen Nacht verzieht sich heute rasch. Zurück bleiben zunächst am Vormittag grössere Nebel- und Hochnebelfelder. Richtung Alpstein und Obertoggenburg sind diese Wolken infolge Stauwirkung reichlicher vorhanden als am See und im Thurgau. Bei uns dürfte es zum Nachmittag hin aufhellen, damit kommt auch etwas Sonnenschein zum Zug. Es ist trocken, und mit Bise klettert das Quecksilber nur bis auf fünf Grad. Diese Wetterkonstellation fühlt sich kühl an.

Das grosse mitteleuropäische Hochdruckgebiet bleibt mit wenig Veränderung bestehen. Damit ist auch die Wetterlage bestimmt. Sie dauert über den Jahreswechsel hinaus an. Im Winter entwickelt sich aus der bodennahen Kaltluft immer viel Nebel und Hochnebel. Er liegt diese Woche auf rund 1000 Meter über Meer. Chancen auf Auflockerungen bestehen am Nachmittag. Es bleibt die ganze Woche über trocken, und die Temperaturen verharren im Bereich von maximal drei bis vier Grad. In den Morgenstunden ist es leicht frostig.

Weiterhin ist also weit und breit kein Wintereinbruch in Sicht. Geringe Chancen beste­hen Anfang Januar, dass sich feuchte Kaltluft aus Norden bei uns einfindet und erstmals zum Einwintern führt. Das erwartete warme Weihnachtswetter hat sich auch dieses Jahr wieder eingefunden. Es handelt sich um eine alljährliche Wetterwiederholung mit hoher Treffsicherheit. Diese Trefferchance liegt bei rund 70 Prozent. Vor zwei Jahren hatten wir an Weihnachten 14 Grad. Ein paar Tage später im Unterland 30 bis 40 cm Schnee und sibirische Kälte von bis zu minus 13 Grad. (cf)