Historisches Museum: Arbon zeigt «Kampfgeist»

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Arbon Der Kampfgeist sei gross im Bemühen, das Historische Museum Thurgau mittelfristig nach Arbon zu holen, markiert Stadtpräsident Andreas Balg gegenüber Frauenfeld gesundes Selbstbewusstsein. «Das ist auch nötig bei der namhaften Frauenfelder Konkurrenz.»

Neben der ehemaligen Saurer-Webmaschinenhalle habe die Stadt insbesondere grosses Interesse, dass das Schloss im Angebot bleibt und gut positioniert wird. Der Stadtrat habe eine Arbeitsgruppe eingesetzt mit dem Auftrag, «ein begeisterndes Konzept zu erarbeiten, mit dem wir gute Chancen haben». Das Parlament steht geschlossen hinter der Strategie. Max Gimmel (FDP), dessen Fraktion eine Motion eingereicht hat, ist um das «starke Signal» nach Frauenfeld dankbar. Bei der Standortevaluation geht es nach Roman Buff (EVP) auch um die Wertschätzung von Arbon und des Oberthurgaus. Ruth Erat (SP) erkennt eine grosse Chance für Arbon, mit der Industrie- und Sozial­geschichte auch neuere Kapitel einzubringen. Darum sei es gut, wenn die Stadt «proaktiv, fachkompetent und enthusiastisch» tätig wird. Und Heinz Gygax (SVP) schliesst nüchtern, aber nicht minder deutlich den durchs Band befürwortenden Reigen der Fraktionen. (me)

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