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Hess geht aufs Ganze

ROMANSHORN. Der Amriswiler Unternehmer Hermann Hess würde gerne das Güterschuppenareal am Hafen kaufen und überbauen. Die SBB wollen davon vorläufig nichts wissen.
Markus Schoch
Seit Jahren eine Brachfläche: Das Güterschuppenareal beim Romanshorner Hafen. (Archivbild: Reto Martin)

Seit Jahren eine Brachfläche: Das Güterschuppenareal beim Romanshorner Hafen. (Archivbild: Reto Martin)

Hermann Hess geht aufs Ganze. Er möchte das ganze, rund 8000 Quadratmeter grosse Güterschuppenareal von den Bundesbahnen übernehmen und entwickeln, nachdem sich die Überbauungspläne der Gemeinde beziehungsweise der HRS zerschlagen haben.

Zuerst sagten die Stimmbürger im Mai bekanntlich Nein zum Gemeindesaal, dann schoben sie Ende Oktober mit einer Umzonung des Hafengebietes auch noch den höchst umstrittenen fünf Wohnblöcken des Generalunternehmers einen Riegel. Zu guter Letzt wies das Thurgauer Verwaltungsgericht den Gestaltungsplan für das Güterschuppenareal zurück.

Wie es jetzt weiter geht, ist offen. Die SBB als Besitzerin des Landes wissen es noch nicht. Voraussichtlich im Sommer könnten sie Konkretes sagen, hiess es Ende November auf Anfrage der Thurgauer Zeitung.

SBB wollen nicht verkaufen

Noch gedulden muss sich auch Hermann Hess. Denn die SBB wollen vorderhand nicht in Verkaufsverhandlungen mit ihm treten.

Klaus Morlock, Leiter Immobilien und Projektentwicklung bei der Hess Investment AG, versteht die Zurückhaltung der Bundesbahnen nicht.

Zuerst habe es auch von ihrer Seite immer geheissen, mit der neuen Hafenzone seien keine wirtschaftlich rentablen Projekte mehr möglich. Jetzt komme ein Investor mit darauf zugeschnittenen Projekten, beweise das Gegenteil – und bekomme trotzdem die kalte Schulter gezeigt. «Eigentlich sollte die Gemeinde jetzt bei den SBB vorstellig werden», sagt Morlock.

Ideen für Nutzung

Hess würde gerne im westlichen Teil des Güterschuppenareals gegen den Bahnhof hin ein Business-Hotel mit 120 Zimmern, einem Restaurant und einem Saal für 400 Personen bauen. Die entsprechenden Pläne machte der Amriswiler Unternehmer bereits im September publik.

Interessent an der Angel

Für den östlichen Teil des Geländes gibt es gemäss Morlock einen Interessenten mit einer konkreten Nutzungsidee. Sie entspreche vollumfänglich den Anforderungen der neuen Hafenzone. «Es würde keine Ausnahmeregelung bezüglich der maximalen Gebäudehöhe brauchen», sagt Morlock.

Konkreter wollte er nicht werden. «Es ist zu früh.»

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