Heisser Sound nach Mitternacht

500 Rockfans vergnügten sich am Samstag am achten «Rock on the Top» auf dem Stelzenhof. Für viele war es die Vorbereitung für das St. Galler OpenAir.

Rudolf Steiner
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weinfelden. Die Party auf dem Weinfelder Hausberg war rauschend, mit prächtigem Ausblick auf den schlafenden Thurgau. Junge und ältere Rockfans wurden am achten «Rock on the Top» auf dem Stelzenhof nicht enttäuscht. Auch die 20jährige Celia Keller aus Tägerwilen war zufrieden: «Ich bin das erste mal am «Rock on the Top», die Bands gefallen mir und die Stimmung ist okay.»

Oder der 21jährige Michael Eigenmann aus Wuppenau: «Normalerweise bin ich am Wochenende mit meiner 600er-Honda an einem Motorradrennen in Deutschland, wenn aber einmal kein Rennen ist, besuche ich in der Region ein Fest», sagte der Rockfan, der nach Mitternacht noch hemdsärmlig vor der Bühne stand.

«Der Sound ist heiss»

Ebenfalls hitzig nahmen es Conny und Lea, beide aus dem Emmental, aus Röthenbach die eine, aus Trub die andere. Obwohl auf der Bühne The Duschvorhang mit Leadsänger Kevin Leuenberger eine heisse Nummer nach der andern auf die Bühne legte, ist bei den beiden Emmentalerinnen der Vorhang noch lange nicht gefallen.

In kurzärmligen T-Shirts rocken und shaken sie, was das Zeug hält. «Der Sound ist heiss und die Stimmung genial», erklären beide um halb zwei Uhr.

Die Band gab alles

The Duschvorhang ist mittlerweile bei den Zugaben angelangt, die Band hat alles gegeben, aber vor der Bühne stehen immer noch scharenweise Fans und wollen noch mehr, obwohl sie sich vorher bei «Highway to Hell» fast heiser geschrien haben. Zum Auftakt hatten Galliardo aus Kreuzlingen und Warrnambool aus der Region Frauenfeld dem Publikum eingeheizt.

Sowohl Galliardo mit seinem erdigen und kraftvollen Sound als auch Warrnambool – die Band hat den Namen von der gleichnamigen südaustralischen Stadt, in der Gitarrist Micha Gruenenwald geboren wurde und seine Jugend verbrachte – konnten das Publikum mächtig aufpuschen.