HEFENHOFEN: Rucksack voller Erinnerungen

Feststimmung und gute Laune herrschen an 1.-August-Feier in Hefenhofen. Stephan Good hält die Festansprache und bringt damit die Gäste zum Lachen.

Claudia Tschan
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Viele Hefenhoferinnen und Hefenhofer feiern im Kreis der Gemeinde. (Bild: Claudia Tschan)

Viele Hefenhoferinnen und Hefenhofer feiern im Kreis der Gemeinde. (Bild: Claudia Tschan)

HEFENHOFEN. Im Festzelt steht ein reichhaltiges Buffet: Brot, Eier, Käse und Aufschnitt sind traditionell angerichtet. Die Gäste geniessen den Brunch und das gemütliche Beisammensein, und Urs Fässler hebt mit Liedern auf seinem Hackbrett die Stimmung der Besucher. Empfangen werden die Besucher von Andreas Diethelm und Silvana Howald, die am Eingang sitzen.

Zufrieden mit Besucherzahlen

Der Gemeindepräsident von Hefenhofen und die OK-Chefin sind sehr zufrieden mit den Besucherzahlen. Die Vorbereitungen auf den Brunch seien gut gelaufen, berichten die beiden. Bilanz zu den Besucherzahlen im Vergleich zu letztem Jahr kann jedoch noch nicht gezogen werden. «Hauptsache ist, dass die Gäste guter Stimmung sind», sagt Howald.

Als das Rednerpult zurechtgerückt wird, kündigt Andreas Diethelm seinen Amtskollegen aus Uttwil, Stephan Good, an, der die Festansprache hält. «Meine Rede soll nicht politisch oder pädagogisch sein», beginnt er, «sondern ist eine Erinnerung an mein Leben.»

Frauenfürze lösen Lampion ab

Seine erste Erinnerung an den 1. August sei, wie die Nachbarskinder und er mit ihren Lampions zum Funken am Waldrand liefen und er sich nervte, weil sein Lampion am Schluss nicht mehr schön war und entsorgt werden musste. «Als ich älter war, wollte ich nur noch Frauenfürze kaufen und am liebsten schon am Vorabend zünden», erzählt Good lachend. Im Verlaufe der Rede nimmt er seinen Rucksack und beginnt Gegenstände wie Sackmesser oder Kochlöffel auszupacken. Dabei erzählt er von seiner Reise nach Bali, wie unterschiedlich das Leben dort sei. Am Ende seiner Ansprache findet er ein rotes T-Shirt mit Schweizerkreuz und zieht es an. «Ich bin stolz auf meine Heimat, dass wir es hier so gut haben.»