Heeb: Nachteile begannen zu überwiegen

ROMANSHORN. Der Romanshorner Primarschulpräsident Hanspeter Heeb hat alle Klagen und Beschwerden gegen aktuelle und ehemalige Mitglieder beziehungsweise Mitarbeiter der Sekundarschulgemeinde zurückgezogen (Thurgauer Zeitung vom letzten Freitag).

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ROMANSHORN. Der Romanshorner Primarschulpräsident Hanspeter Heeb hat alle Klagen und Beschwerden gegen aktuelle und ehemalige Mitglieder beziehungsweise Mitarbeiter der Sekundarschulgemeinde zurückgezogen (Thurgauer Zeitung vom letzten Freitag).

Er habe es deshalb gemacht, «weil die Belastung der Zusammenarbeit der Schulgemeinden durch die hängigen Verfahren den möglichen Nutzen eines Urteils zu überwiegen begonnen hat», begründet Heeb seinen Entscheid. «Gerade das Zivilverfahren hätte sich mit Berufung ans Obergericht und der dann allenfalls verfügten Expertise zur Frage, ob Mobbing vorliegt, unerträglich in die Länge gezogen.»

Heeb kommt damit einer Forderung der FDP nach, die ihn im März öffentlich zur Räson gerufen hatte. Die Partei fragte sich in einer Mitteilung, «wie zwischen den beiden Behörden ein respektvoller und von Vertrauen geprägter Umgang möglich sein soll, wenn von Seiten des Primarschulpräsidenten eine politische Niederlage nicht eingestanden werden kann und stattdessen die Auseinandersetzung auf die juristische Ebene verlagert wird?». Die FDP forderte von Heeb, «ab sofort zu einem konstruktiven politischen Umgang zu finden». (mso)

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