Hauswarte arbeiten wieder

Nach anonymen Anschuldigungen stellt die Erler Schulbehörde im August zwei Hauswarte frei. Die Verdächtigten sind inzwischen rehabilitiert. Schulpräsident Heinz Leuenberger verteidigt das Vorgehen. War die Massnahme der Schulbehörde verhältnismässig?

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Heinz Leuenberger Präsident der Volksschulgemeinde Erlen (Bild: Hannelore Bruderer)

Heinz Leuenberger Präsident der Volksschulgemeinde Erlen (Bild: Hannelore Bruderer)

Nach anonymen Anschuldigungen stellt die Erler Schulbehörde im August zwei Hauswarte frei. Die Verdächtigten sind inzwischen rehabilitiert. Schulpräsident Heinz Leuenberger verteidigt das Vorgehen.

War die Massnahme der Schulbehörde verhältnismässig?

Ja. Die Anschuldigungen waren derart schwerwiegend, dass die Schulbehörde die Tatbestände zur Anzeige bringen musste. Für die Dauer der Untersuchungen war die Freistellung unumgänglich. Nicht nur zum Schutz der Schule, sondern auch zum Schutz der beiden Mitarbeiter.

Weshalb wird die Öffentlichkeit über den konkreten Grund der Freistellung nicht aufgeklärt?

Das Amtsgeheimnis sowie der Daten- und der Persönlichkeitsschutz verbieten uns, öffentlich darüber zu informieren.

Wie ist es jetzt um das Vertrauensverhältnis bestellt?

Die Behörde steht nach wie vor voll und ganz hinter den beiden Mitarbeitern. Als die Entscheide der Staatsanwaltschaft vorlagen, haben wir die Freistellungen unverzüglich und bedingungslos aufgehoben. Die Wiedereingliederung ist mit Einzelgesprächen sorgfältig vorbereitet worden. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass alle gewillt sind, aufeinander zuzugehen.

Hat der Ruf der Schule Erlen Schaden genommen?

Der Betrieb war nicht beeinflusst, der Unterricht hat ruhig und in gewohnter Qualität stattgefunden. Ich danke den Eltern und der Bevölkerung herzlich für ihre positive Grundhaltung und das der Schulbehörde entgegengebrachte Vertrauen. (st)

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