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HAUSVERKAUF: «Warum keine Weinfelder Lösung?»

25 Gemeindeparlamentarier fordern Antworten vom Gemeinderat zum Vorgehen bei der Liegenschaft an der Bankstrasse 6 und 8. Sie haben die Interpellation von Lukas Madörin mitunterzeichnet.
Mario Testa
Lukas Madörin und die Mitunterzeichner fordern Antworten zur Liegenschaft Bankstrasse. (Bild: Mario Testa)

Lukas Madörin und die Mitunterzeichner fordern Antworten zur Liegenschaft Bankstrasse. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa@thurgauerzeitung.ch

Die Zuger Investmentfirma Fudamenta Group will der Gemeinde Weinfelden die Liegenschaften vom ehemaligen Jugendtreff bis zum vormaligen Polizeiposten abkaufen. Gemeindepräsident Max Vögeli hat darüber vor zwei Wochen in unserer Zeitung informiert und bereits tags zuvor die Gemeindeparlamentarier über den geplanten Verkauf und die dafür notwenigen politischen Schritte ins Bild gesetzt. Richtig zufrieden mit der Ankündigung, dass ein Investor bereit ist, die alten Gebäude aufzukaufen, abzureissen und an ihrer Stelle Geschäfts- und Wohnhäuser zu errichten, sind viele Gemeinde- parlamentarier aber nicht.

«Wir hatten unsere Fraktionssitzung glücklicherweise als letzte, zwei Tage nachdem die Mitteilung rauskam», sagt Lukas Madörin (EDU). In der Fraktion sind die Parteien CVP, EVP, J&A und EDU vertreten. «Da haben wir das Thema diskutiert und uns schnell dafür entschieden, mit einer Interpellation zu reagieren. Wir wollen Antworten zum Vorgehen des Gemeinderats in diesem Geschäft.» Wenige Tage später habe er sich auch noch mit Vertretern anderer Parteien getroffen und auch in diesem Rahmen sei schnell klar gewesen, dass das Vorgehen des Gemeinderats undurchsichtig ist und viele Fragen nicht geklärt sind.

Forderung nach sauberer Ausschreibung

Er habe seit Bekanntmachung mit mehreren Weinfelder Investoren und Architekten gesprochen. «Sie waren sich alle nicht bewusst, dass sie hier hätten mitbieten können. Das ist mir sauer aufgestossen», sagt Madörin. «Ich frage mich, ob der Gemeinderat einen Nicht-Weinfelder auserkoren hat, um von Anfang an Filz-Vorwürfen auszuweichen und sagen zu können, ‹jetzt sind wir’s los›.» Dabei sei eine Weinfelder Lösung seiner Ansicht nach zu bevorzugen – es brauche jedenfalls eine Ausschreibung, ein «sauberes Rennen».

In der Interpellation wollen die sieben Erstunterzeichnenden –und die 18 weiteren Gemeindeparlamentarier, die an der vergangenen Parlamentssitzung mit unterschrieben haben – Antworten vom Gemeinderat auf 13 Fragen. Unter anderem verlangen die Gemeindeparlamentarier Antworten auf folgende Fragen:

«Wir wollen das Projekt nicht grundsätzlich verhindern, auch nicht die Umzonung oder den Verkauf», sagt Lukas Madörin. «Wenn wir plausible Antworten auf unsere Fragen bekommen, kann es sein, dass es zum Schluss bei diesem Projekt bleibt.»

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