Haus der Begegnung möchte nicht provozieren

Am 21. November stimmen die Sulger Schulbürger über den Kreditantrag für das Begegnungshaus ab. Der Gemeinderat informierte über dieses Projekt.

Hugo Berger
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SULGEN. «Wir wollen offen reden, denn gute Information erleichtert die Entscheidungsfindung», sagte Gemeindeammann Andreas Opprecht am Mittwochabend im kleinen Auholzsaal. Der Gemeinderat informierte über das Begegnungshaus an der Schulstrasse 7. Rund 20 Bürgerinnen und Bürger wollten mehr über das Projekt in Erfahrung bringen.

Aufträge antizyklisch vergeben

Fragen hatten Opprecht und Vizegemeinderat Werner Herrmann wenig zu beantworten. Ein Stimmberechtigter machte darauf aufmerksam, dass das Bauen aber wohl bald billiger werde, da der Arbeitsvorrat sinke. Das habe man bedacht, der Gemeinderat versuche stets, die Aufträge antizyklisch zu vergeben. Wenn die Stimmberechtigten den Kreditantrag an der Budgetversammlung vom 21. November bewilligten, werde 2014 mit den Bauarbeiten begonnen. Angesprochen wurde auch der Grenzabstand zum Haus Graf. «Wir sind uns bewusst, dass wir in heikler Dorfzone bauen», sagte Opprecht. Die baurechtlichen und feuerpolizeilichen Auflagen würden genaustens eingehalten, um keinen Grund für Einsprachen zu provozieren.

Ort der Begegnung

An der Stelle der Scheune an der Schulstrasse 7 ist ein zweistöckiges Gebäude im Minergiestandard geplant. Entstehen soll ein Begegnungshaus für Familien, Jugend, Kultur und Vereine.