Hauptwiler Weiherfest ertrinkt im Dauerregen

HAUPTWIL. Pech hatten die Organisatoren des Hauptwiler Weiherfestes. Ihre Veranstaltung, sonst ein Publikumsmagnet, litt am Samstag unter intensiven Niederschlägen.

Rudolf Steiner
Merken
Drucken
Teilen
Fest unter Regenschirmen. (Bild: rst)

Fest unter Regenschirmen. (Bild: rst)

HAUPTWIL. Nasse Bänke, Tische und Theken, Riesenpfützen vor den Verpflegungsständen, durchnässte Sonnen- und tropfende Regenschirme und eine ausgefallene Stromversorgung: Am diesjährigen Weiherfest fiel es sowohl den wenigen Besuchern als auch den Organisatoren von der MG Brass Band Hauptwil schwer, gute Laune zu bewahren. «Dabei hat der Wetterdienst vom Flughafen Zürich für diesen Abend gute Bedingungen ohne Regenschauer prognostiziert», sagte ein ratloser Thomas Husistein, Präsident der MG Brass Band Hauptwil.

Nass von Anfang an

Pünktlich mit dem Eintreffen der ersten Besucher setzten die Regenschauer ein, und die Temperatur fiel gleich um 10 Grad. An diesem Abend regnete es zwar nur einmal, das aber ununterbrochen, wie ein Besucher aus München resigniert feststellte. Wie die anderen Gäste hatte er sich auf einen gemütlichen Sommerabend und das Feuerwerk gefreut. Doch nicht einmal das war sicher, denn kurz vor 22 Uhr diskutierten die Verantwortlichen darüber, ob sie auf die Hauptattraktion des Festes verzichten sollten.

Schwieriger Entscheid

Dass die Raketen trotz des Dauerregens – allerdings bereits eine halbe Stunde früher als geplant – doch noch in den Nachthimmel aufstiegen, hatte mit finanziellen Überlegungen zu tun. Denn das vorbereitete, mehrere 1000 Franken teure Feuerwerk hätte nicht wiederverwendet werden können. Angesichts der vergleichsweise wenigen Besucher – in guten Jahren tummeln sich 1500 Personen auf dem Weiherdamm – ist es nicht sicher, ob die Organisatoren finanziell über die Runden kommen. «Ich bin schon 23 Jahre dabei, aber so etwas habe ich noch nie erlebt», erzählte Metzgermeister Werner Zellweger.