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HAUPTWIL: Quer durch die Musikgeschichte

Die Erwartung des Publikums war hoch. Sie wurde bei der «Best of»-Unterhaltung der MG Brass Band Hauptwil auf jeden Fall erfüllt.
Christof Lampart
Die MG Brass Band Hauptwil spielte unter der Leitung von Daniel Gubler. (Bild: Christof Lampart)

Die MG Brass Band Hauptwil spielte unter der Leitung von Daniel Gubler. (Bild: Christof Lampart)

Hits und beliebte Melodien von einst, vor allem, wenn man sie schon länger nicht mehr hörte, verleiten zu nostalgischen Gefühlen. Genauso «retro» war denn auch die Grundstimmung im Publikum bei diesem «Best of…». Zwar wusste niemand genau, was wann kommen würde, wohl aber, dass sich im Verlaufe der gut eineinhalbstündigen, reinen Konzertdauer ein Evergreen an den anderen reihen würde.

Mit einem einfachen Kniff – im Programmheft waren auf einer Seite 66 Titel der verschiedensten Genres wie Klassik, Märsche, Pop/Rock, Funk, Filmmusiken oder eben klassische Brass-Kompositionen aufgelistet – wurde dem Publikum, das die Hauptwiler Turnhalle zu gut drei Vierteln füllte, vor Augen geführt, was eventuell kommen könnte. So war man zwar auf alles irgendwie vorbereitet, doch eine Garantie, dass demnächst der eigene Lieblingssong gespielt werden könnte, gab es nicht. Das vorgelegte Programm liess nahezu alles offen. Ein Programm, durch das lust- und humorvoll Thomas Roth führte. Die musikalische Leitung der Unterhaltung oblag Daniel Gubler.

Transparente Register, schöner Klang

Dieser zeigte auf eine beeindruckende Art und Weise, wie schön die Brass Band ihm folgte; elegische Weisen wurden gefühlvoll, dramatische Werke bombastisch wiedergegeben. Dabei tönten sämtliche Register transparent, so dass sich ein schöner Gesamtklang in der Turnhalle entfaltete. Die Bandbreite der Stücke erstreckte sich über Bekanntes wie Melodien aus dem Musical «Grease», dem Filmklassiker «Der dritte Mann» oder dem Country-Evergreen «Take Me Home Country Roads» bis hin zum unverwüstlichen «Florentiner Marsch» von Julius Fucik. Und ganz am Ende kamen – in einer gewissen Weise – alle diese Musikstile noch einmal in der äusserst kontrastreichen Pop-Hymne «Music» von John Miles zum Ausdruck.

Christof Lampart

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

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