Happy End auf Wigoltinger Bühne

Das Theater Ping Pong feierte am Samstagabend sein zehnjähriges Bestehen mit der Aufführung der Komödie «Après-Ski». Das Publikum dankte und gratulierte mit grossem Applaus.

Manuela Olgiati
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Szene aus dem Theater: Marianne Eisenring als Mutter von Peter (Roland Zürcher) und die schlafende Skischülerin Tamara Keller. (Bild: Manuela Olgiati)

Szene aus dem Theater: Marianne Eisenring als Mutter von Peter (Roland Zürcher) und die schlafende Skischülerin Tamara Keller. (Bild: Manuela Olgiati)

WIGOLTINGEN. «Zum zehnjährigen Bestehen der Theatergruppe Ping Pong haben wir uns ein spezielles Programm einfallen lassen», sagte Roland Zürcher, Präsident der Theatergruppe, am Samstagabend vor einem grossen Publikum. Noch vor dem geschlossenen Vorhang gab der Slampoet Robin Bruderer aus Müllheim einige Texte aus seiner Dichterwerkstatt zum Besten. Eine Viertelstunde später öffnete sich der Vorhang für die Theatergruppe Ping Pong.

Witzige Dialoge

Die Komödie «Après-Ski» von Ramon Gächter stiess auf grossen Beifall. Die witzigen Dialoge lösten spontane Lacher in den Zuschauerreihen aus. Im Mittelpunkt der Theatergeschichte, in der Gabriela Zürcher die Regie mit viel Sachkenntnis führte, stand Roland Zürcher als Peter, der ohne Wissen seiner strengen Mutter, dargestellt von Marianne Eisenring, als Skilehrer arbeitet. Sein Kollege Dani (Günther Engeler) übernimmt für einen Tag die Rolle als Skilehrer. Er ist natürlich im Umgang mit Frauen ein reichlich erfahrener Ratgeber. Mit seinen Frauengeschichten tischt er ein paar Unwahrheiten auf, nach der Arbeit auf der Skipiste schleppt er seine Skischülerin Emely – Tamara Keller – ins Chalet ab. Doch Nachbarin Lotti, dargestellt von Margit Steinlin, rückt dann vieles ins rechte Licht, und am Schluss werden Peters Mutter und sein Chef Klaus, gespielt von Andreas Reutimann, ein Paar. Und Peter gesteht endlich seinem Schwarm Sara, dargestellt von Margrit Güttinger, seine grosse Liebe.

Frauenchor hilft mit

Zwei Stunden später singen, klatschen und lachen die Zuschauer im vollbesetzten Saal zu den rockigen Volksliedern von «Willy Tell» begeistert mit. Willy Vogel aus Ennetbürgen brachte mit der Berner Sängerin Eveline besten Volks-Rock-Sound auf die Wigoltinger Bühne. Im Thurgau fühle er sich wohl, sagte der Prix-Walo-Gewinner 2007. Mit dabei hat er natürlich verschiedene Instrumente, zum Beispiel Alphörner. Auf Verstärkung auch hinter den Kulissen darf die Theatergruppe immer wieder zählen. So war es in Wigoltingen der Frauenchor, der durch sein tatkräftiges Mitwirken zum Gelingen des Unterhaltungsabends beitrug. Am Sonntagnachmittag folgte eine Familienvorstellung.

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